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آمریکا " بحران عراق؛" حضور نظامی آمریکا در عراق و افغانستان"در هر یک از کشورهای افغانستان و عراق به ۲۵۰۰ نفر کاهش میابد : پیامدهای سنگین کاهش حضور نظامی آمریکا در عراق و افغانستان"حمله موشکی به اطراف سفارت آمریکا در بغداد

Im Irak sind zwei Raketen nahe der US-Botschaft in Bagdad eingeschlagen.

Foto: AHMAD AL-RUBAYE / AFP

آمریکا " بحران عراق؛"  حضور نظامی آمریکا در عراق و افغانستان"در هر یک از کشورهای افغانستان و عراق به ۲۵۰۰ نفر کاهش میابد : پیامدهای سنگین کاهش حضور نظامی آمریکا در عراق و افغانستان"حمله موشکی به اطراف سفارت آمریکا در بغداد

IRAK

Raketenexplosion

nahe US-Botschaft 

Die US-Botschaft in Bagdad

Foto: AHMAD AL-RUBAYE / AFP

18.11.2020 - 05:27 Uhr

Im Irak sind am Dienstagabend mindestens zwei Raketen nahe der US-Botschaft in Bagdad eingeschlagen.

Das gaben irakische Sicherheitsbeamte bekannt, wie die Nachrichtenagenturen AP und AFP berichten.

Ein Kind wurde bei dem Angriff getötet, mindestens fünf Menschen wurden nach Angaben der irakischen Sicherheitskräfte verletzt.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP handele es sich um den ersten solchen Angriff seit der Zusage pro-iranischer Gruppen im Irak vor einem Monat, die Attacken auf das Gelände zu stoppen, hieß es aus Sicherheitskreisen.

AFP-Reporter vor Ort berichteten von mehreren lauten Explosionen; offenbar kam auch das Raketenabwehrsystem C-RAM der US-Botschaft zum Einsatz.

Trump ordnet Truppen-Abzug an

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor Ende seiner Amtszeit den Abzug weiterer US-Truppen aus Afghanistan und dem Irak angeordnet.

Bis zum 15. Januar werde die Zahl der Soldatinnen und Soldaten auf jeweils etwa 2500 reduziert, erklärte der geschäftsführende Verteidigungsminister Christopher Miller am Dienstag im Pentagon.

Der Teilabzug würde damit unmittelbar vor Amtseinführung des gewählten Nachfolgers Joe Biden umgesetzt. Die Vereidigung ist für den 20. Januar geplant.

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US-Rückzug aus Afghanistan

Bundeswehr muss den Turboabzug planen

Donald Trump fährt die Afghanistanmission der USA abrupt herunter – das setzt die Bundeswehr unter erheblichen Druck. Innerhalb kürzester Zeit muss jetzt auch für die Deutschen ein Abzugsplan her.

Von Matthias Gebauer

18.11.2020, 05.01 Uhr

Bundeswehrsoldaten in Afghanistan (Archivbild): "Für den besten Fall gehofft und uns für das schlechteste Szenario vorbereitet" 

Foto: Michael Kappeler/ DPA

Die Bundeswehr wappnet sich nach den Ankündigungen der USA für einen Abzug der meisten US-Truppen aus Afghanistan bis Jahresende für ein Ende der deutschen Mission in Nordafghanistan. Spätestens seit der Pressekonferenz von Christoph Miller am Dienstag in Washington gehen die Planer im Wehrressort davon aus, dass die deutsche Ausbildungsmission in Masar-i-Scharif nach dem Abzug von rund der Hälfte der heute 5000 US-Soldaten aus Afghanistan kaum mehr zu verantworten wäre.

Miller, der als loyaler Anhänger von Donald Trump gilt, hatte am Dienstag im Pentagon den US-Abzug bis zum 15. Januar 2021 formal angekündigt. Damit wäre der wichtigste Schritt zum kompletten Abzug der USA noch vor dem Amtsantritt von Joe Biden am 21. Januar abgeschlossen. Nato-Chef Jens Stoltenberg und den afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani habe er bereits informiert, so Miller.

Der Auftritt Millers, der nach seinem Statement keine Fragen zuließ, bestätigte alle deutschen Befürchtungen. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit ihrem neuen Kollegen, den Nochpräsident Trump erst vergangene Woche eingesetzt hatte, telefoniert. Dabei machte Miller ziemlich klar, dass er bei einer Order von Trump den US-Abzug ohne jede Verzögerung umsetzen werde.

Für die Bundeswehr und die gesamte Nato, die mit rund 12.000 Soldaten aus den Mitgliedstaaten die afghanische Armee ausbildet, ist die US-Unterstützung lebenswichtig. Zwar haben alle Partner zusammen mehr Soldaten als die USA am Boden. Ohne die stets in Bereitschaft stehenden Kampfjets der U.S. Air Force zum Beispiel wären die Nato-Truppen im Ernstfall, etwa bei einem Angriff der Taliban auf eins der Nato-Camps außerhalb von Kabul, auf sich allein gestellt.

So wenige US-Soldaten können kaum noch unterstützen

Auch für Evakuierungen verlassen sich die Partner bis heute auf die U.S. Air Force. Mit der Obergrenze von 2500 Soldaten ist diese Notfallhilfe, Militärs sprechen von  »critical enablers«, kaum mehr leistbar. Der neue Pentagon-Chef Miller sprach zwar allgemein davon, man wolle Afghanen und die Partner der Nato weiter im Kampf gegen den Terror unterstützen. Eine entsprechende Garantie, die sein inzwischen gefeuerter Vorgänger Marc Esper Berlin noch vor einigen Monaten gegeben hatte, vermied er indes.

Im Verteidigungsministerium haben die Planungen für den Abzug bereits begonnen. »Wir haben für den besten Fall gehofft und uns für das schlechteste Szenario vorbereitet«, hieß es. Schon seit einigen Monaten hatte man eine Logistikertruppe nach Masar verlegt, sie planen seitdem den Abzug. Eigentlich hatte man sich auf ein Ende der Mission im Frühsommer 2021 eingerichtet. Nun wird es schneller gehen müssen.

Nach Millers Statement wurde klar, dass Bedenken oder das Nato-Credo »Gemeinsam rein, gemeinsam raus« irrelevant sind. Trumps Sicherheitsberater prophezeite sogar, dass bis Mai 2021 alle US-Soldaten Afghanistan verlassen hätten. Dann soll nur noch eine kleine Antiterrormission am Hindukusch stationiert bleiben. Zwar kann Trump das nicht mehr entscheiden. Sein Nachfolger Biden dürfte sich aber schwertun, einen begonnenen Abzug wieder rückgängig zu machen.

Mission könnte 20 Jahre nach 9/11 auslaufen

Für Berlin bleiben kaum Optionen. Zwar könnte man Pläne entwerfen, die Ausbildungsmission »Resolute Support« von Kabul aus weiterzuführen. Gleichwohl wird der US-Abzug innerhalb der Nato einen Dominoeffekt auslösen. Kaum jemand will weiter an der verlustreichen und wenig effizienten Mission festhalten. Das Engagement des Bündnisses am Hindukusch wird also absehbar 2021 auslaufen – genau 20 Jahre nach den 9/11-Anschlägen in den USA.

Für Afghanistans Zukunft könnten Trumps letzte Amtshandlungen fatale Folgen haben. Zwar hatten die USA Ende Februar mit den Taliban ausgehandelt, dass die Militärmission Ende April 2021 beendet werden soll. Die Radikalislamisten wollten dafür ihren Kampf gegen die Kabuler Regierung einstellen. Mit dieser aber schlossen die Taliban bisher noch keinen Deal.

Nach einem US-Abzug erscheint mehr als fraglich, warum sie sich noch an die Abmachungen von Doha halten sollen. 

 

Irak

Raketenangriff in Grüner Zone in Bagdad

Das Regierungsviertel in Bagdad ist Ziel eines Raketenangriffs geworden. Dabei soll ein Kind ums Leben gekommen sein, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Kurz zuvor hatten die USA einen Truppenabzug angekündigt..spiegel.de/

17.11.2020, 22.37 Uhr

Die US-Botschaft in Bagdad (Archivbild) 

Foto: U.S. Army/ ZUMA Wire/ DPA

In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Dienstagabend mehrere Raketen niedergegangen. Ein Mädchen soll getötet, fünf weitere Zivilisten verletzt worden sein. Vier Raketen des Typs Katjuscha seien in der sogenannten Grünen Zone eingeschlagen, meldete die Medienabteilung der irakischen Sicherheitskräfte bei Twitter. Dort befinden sich das hoch gesicherte Regierungsviertel sowie die Botschaften der USA und anderer Länder

Die Raketen seien aus dem Osten der Hauptstadt abgefeuert worden. Zunächst bekannte sich auch niemand zu dem Angriff.

Nahe der Grünen Zone und am Flughafen von Bagdad kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Raketenangriffen. Meist stecken dahinter örtliche Milizen, von denen manche vom Nachbarland Iran unterstützt werden. Die Angriffe richteten sich auch gegen irakische Militärstützpunkte, die von US-Truppen genutzt werden. Die mit Iran verbündeten schiitischen Milizen fordern den Abzug der US-Soldaten.

Die Raketenangriffe folgten kurz nachdem die USA einen weiteren Truppenabzug aus dem Irak sowie aus Afghanistan angekündigt hatten. Bis zum 15. Januar werde die Zahl der Soldatinnen und Soldaten auf jeweils etwa 2500 reduziert, erklärte der geschäftsführende Verteidigungsminister Christopher Miller. Dem US-Sender CNN zufolge sind im Irak derzeit etwa 3000 US-Soldaten stationiert.  

kim/dpa/AFP

Möglicher Abzug von US-Truppen

Nato befürchtet Rückfall Afghanistans zur »Plattform für internationale Terroristen«

US-Präsident Trump will laut Medienberichten Hunderte US-Soldaten aus Afghanistan abziehen. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist alarmiert: Eine unkoordinierte Rückkehr könnte verheerende Folgen haben.

17.11.2020, 14.29 Uhr

Afghanische Soldaten bei einer Anti-Terror-Übung unter Nato-Regie 

Foto: JALIL REZAYEE/EPA-EFE/Shutterstock

4500 Soldatinnen und Soldaten hat die USA derzeit in Afghanistan stationiert, nun will US-Präsident Trump die Truppe laut Medienberichten auf 2500 reduzieren. Sollte es so kommen, könne Afghanistan wieder »zu einer Plattform für internationale Terroristen werden, um Angriffe auf unsere Heimatländer zu planen«, warnt nun Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Trumps Pläne zu einer Verringerung der US-Truppen in Afghanistan sieht Stoltenberg kritisch: »Der Preis eines zu frühen oder unkoordinierten Abzugs könnte sehr hoch sein.« Die Entscheidung über einen Abzug sei schwierig, so der Nato-Generalsekretär. Die Nato sei bald 20 Jahre in Afghanistan und niemand wolle länger bleiben als nötig. Aber ein überstürzter Truppenabzug könne es Terrorgruppen ermöglichen, wieder Fuß zu fassen. »Der IS könnte in Afghanistan wieder das Terrorkalifat aufbauen, das er im Irak und Syrien verloren hat«, so Stoltenberg.

Bald 20 Jahre Afghanistankrieg

Der Krieg in Afghanistan ist der längste in der Geschichte der USA. Seit 2001 sind amerikanische Soldaten – und andere Nato-Mitgliedstaaten – in dem Land. Nach den Anschlägen vom 11. September waren von den USA angeführte Truppen dort einmarschiert. Die Bundeswehr ist im Norden des Landes derzeit mit rund 1000 Soldatinnen und Soldaten vertreten.

Seit fast zwei Jahrzehnten kämpfen Islamisten in Afghanistan für den Abzug der internationalen Truppen. Nach Angaben von Stoltenberg sind bei dem Einsatz bislang mehr als Tausend Soldaten ums Leben gekommen.

Zuletzt hatten die USA mit den militant-islamistischen Taliban Ende Februar ein Abkommen unterzeichnet, das den schrittweisen Rückzug aller US- und Nato-Streitkräfte bis Ende 2021 in Aussicht stellt. Im Gegenzug verpflichteten sich die Taliban unter anderem zu Friedensgesprächen mit Afghanistans Regierung, die im September aufgenommen wurden. Der Prozess war zuletzt jedoch ins Stocken geraten.

Trump will nun laut Berichten von US-Medien vor dem Ende seiner Amtszeit im Januar Fakten schaffen. Kommandeure bereiteten sich auf einen Befehl vor, die Zahl der Soldaten in Afghanistan bis zum 15. Januar zu reduzieren, berichtete der Sender CNN am Montag, bevor weitere Medien nachzogen.

Das Weiße Haus verwies auf Anfrage auf das Pentagon. Auch dort gab es zunächst keine Bestätigung für die Berichte. Führende Republikaner im US-Kongress warnten vor vorschnellen Aktionen. 

mrc/dpa/AFP/AP

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LIEBLINGSTHEMEN WILL ER ERLEDIGT HABEN

Trump drückt mächtig auf die Tube

Der amtierende US-Präsident Trump legt zum Abschied an Tempo zu, um ihm wichtige Angelegenheiten noch zu erledigen

Foto: Agency People Image

17.11.2020 - 13:37 Uhr

Realisiert Donald Trump (74) doch so langsam, dass er die US-Wahl verloren hat und seine Tage im Weißen Haus gezählt sind?

Der Eindruck könnte entstehen, denn der noch amtierende US-Präsident drückt bei einigen Themen ordentlich auf die Tube.

Darunter sind:

► Truppenabzug aus Afghanistan und dem Irak

► Kriegspläne für Luftschläge gegen Irans Atomanlagen

▶︎ Ölforderung in einem Naturschutzgebiet Alaskas

Truppenabzug aus Afghanistan

Trump versprach bereits im Wahlkampf 2016, US-Truppen aus Ländern wie Afghanistan nach Hause zu holen. Das Ziel treibt er jetzt deutlich voran, heißt es in übereinstimmenden Medienberichten.

Aktuell bereiten sich die Kommandeure auf den Befehl vor, die Zahl der Soldaten in Afghanistan bis zum 15. Januar von derzeit rund 4500 auf etwa 2500 zu reduzieren.

Führende Republikaner im US-Kongress warnten vor vorschnellen Aktionen.

„Es gibt keinen Amerikaner, der sich nicht wünscht, dass der Krieg in Afghanistan gegen Terroristen und ihre Helfer bereits endgültig gewonnen wäre. Aber das ändert nichts an der eigentlichen Entscheidung, die vor uns liegt“, erklärte der Mehrheitsführer im US-Senat Mitch McConnell bei CNN. „Ein voreiliger US-Abzug würde nicht nur die Verhandlungsfähigkeit der afghanischen Regierung gefährden, sondern US-Interessen mit Blick auf die Terrorismusbekämpfung in Gefahr bringen.“

Trump besuchte 2019 amerikanische Truppen auf der Bagram Air Base nördlich von Kabul

Foto: Alex Brandon / dpa

Die USA hatten mit den militant-islamistischen Taliban Ende Februar ein Abkommen unterzeichnet, das den schrittweisen Rückzug aller US- und Nato-Streitkräfte bis Ende 2021 in Aussicht stellt. Im Gegenzug verpflichteten sich die Taliban unter anderem zu Friedensgesprächen mit Afghanistans Regierung, die im September aufgenommen wurden. Der Prozess war zuletzt jedoch ins Stocken geraten.

Reduzierung der Soldaten im Irak

Trump will weitere Einschnitte bei den Soldaten im Irak durchführen. Dort sind nach CNN-Angaben noch 3000 US-Soldaten im Einsatz. Trump hatte bereits im September eine Reduzierung der Truppenstärke im Irak von 5200 auf 2000 Mann in Aussicht gestellt.

Angriff auf den Iran?

Trump hat laut einem Bericht der „New York Times“ einen Militärschlag gegen den Iran erwogen. Er habe seine Berater im Oval Office gefragt, ob man in den nächsten Wochen die wichtigste iranische Nuklearanlage angreifen könne.

Den Angaben zufolge wurde der Termin anberaumt, nachdem die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) tags zuvor ihren jüngsten Bericht über den Iran veröffentlicht hatte.

Dem Bericht zufolge waren bei dem Treffen unter anderem Vizepräsident Mike Pence, Außenminister Mike Pompeo und der amtierende Verteidigungsminister Christopher C. Miller anwesend. Sie hätten Trump davon abgeraten, einen Militärschlag gegen den Iran anzuordnen, weil dieser in den vergangenen Wochen der Präsidentschaft einen größeren Konflikt auslösen könnte.

Ölforderung in Alaska

Klima-Skeptiker Trump will in seiner verbleibenden Amtszeit noch den Beginn der umstrittenen Förderung von Öl und Erdgas in einem arktischen Naturschutzgebiet in Alaska ankurbeln. Das Innenministerium veröffentlichte am Montag einen Aufruf an Öl- und Gasfirmen, innerhalb von 30 Tagen Gebote für die Verpachtung der Bohrrechte abzugeben. Bei dem Gebiet handelt es sich um das Arctic National Wildlife Refuge im Nordosten des Bundesstaats.

In dem Gebiet werden erhebliche Rohstoffvorkommen vermutet; über eine mögliche Ausbeutung wird seit Jahrzehnten gestritten. Trumps Regierung machte den Weg für Bohrungen 2017 mit einer Gesetzesänderung frei. Der neu gewählte Präsident Joe Biden ist gegen diese Ölforderung in Alaska. Das Gebiet wurde 1980 unter Naturschutz gestellt und wird von der Weltnaturschutzunion in der Kategorie IV als Biotop- und Artenschutzgebiet geführt.

Das Naturschutzgebiet umfasst insgesamt rund 80 000 Quadratkilometer, was mehr als der Fläche Bayerns entspricht.

Am 20. Januar 2021 übernimmt der neu gewählte Präsident Joe Biden die Amtsgeschäfte.

Vor Ende von Trumps Amtszeit

USA reduzieren Truppenstärke in Afghanistan und im Irak

Abzug mit Ansage: Bis Mitte Januar will der noch amtierende US-Präsident Trump die Truppenstärke in Afghanistan und dem Irak auf jeweils 2500 Soldaten reduzieren – ehe Biden nur wenig später übernimmt.

18.11.2020, 02.26 Uhr

Donald Trump in Afghanistan (Archivbild)

 Foto: OLIVIER DOULIERY/ AFP

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat den Abzug weiterer US-Truppen aus Afghanistan und dem Irak angeordnet. Bis zum 15. Januar werde die Zahl der Soldatinnen und Soldaten auf jeweils etwa 2500 reduziert, erklärte der geschäftsführende Verteidigungsminister Christopher Miller am Dienstag im Pentagon. Der Teilabzug würde damit unmittelbar vor Amtseinführung des gewählten US-Präsidenten Joe Biden umgesetzt. Die Vereidigung ist für den 20. Januar geplant.

Das Verteidigungsministerium machte keine Angaben dazu, wie viele US-Soldaten derzeit noch in Afghanistan und im Irak stationiert sind. Dem US-Sender CNN zufolge sind es derzeit noch 4500 US-Soldaten in Afghanistan und 3000 im Irak.

Miller erklärte, die USA träten in eine neue Phase im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Seit mehrere US-Medien am Montag über entsprechende Vorbereitungen berichtet hatten, war die Ankündigung erwartet worden. Es sei Teil von Trumps Plan, »die Kriege in Afghanistan und im Irak zu einem erfolgreichen und verantwortungsbewussten Abschluss zu bringen«, sagte Miller. In den Einsätzen in beiden Ländern seien 6900 Soldatinnen und Soldaten gefallen.

Nicht bis Weihnachten, dafür bis Mai

Der nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, Robert O'Brien, sagte mit Blick auf die verbleibenden Truppen: »Es ist Präsident Trumps Hoffnung, dass sie bis Mai alle sicher nach Hause kommen werden.« Das wird jedoch in der Hand von Nachfolger Biden liegen – er hatte sich zunächst nicht zu den Plänen geäußert. Trump hatte bereits im Wahlkampf 2016 versprochen, Truppen aus dem Ausland abzuziehen – insbesondere aus Afghanistan (lesen Sie hier mehr zur Bilanz von Trumps Wahlversprechen). Medienberichten zufolge war er zuletzt zunehmend frustriert über das Tempo. Im Oktober hatte Trump sogar angekündigt, er wolle die verbliebenen US-Soldaten bis Weihnachten abziehen.

Trump drängt seit geraumer Zeit auf einen raschen Truppenabzug aus Afghanistan. Das hat zu Kritik und Sorgen bei der Nato und auch bei Trumps Republikanern geführt. Befürchtet wird ein Wiedererstarken der radikalislamischen Taliban, die derzeit mit der afghanischen Regierung Friedensgespräche führen.

Welche Auswirkungen die neuerlichen US-Kürzungen auf das Engagement der Bundeswehr haben könnten, ist noch unklar. Derzeit sind rund 1000 Soldatinnen und Soldaten im Norden Afghanistans stationiert. Das aktuelle Mandat des Bundestags sieht den Einsatz von bis zu 1300 vor. 

kim/dpa/AFP/Reuters

آمریکا " بحران عراق؛"  حضور نظامی آمریکا در عراق و افغانستان"در هر یک از کشورهای افغانستان و عراق به ۲۵۰۰ نفر کاهش میابد : پیامدهای سنگین کاهش حضور نظامی آمریکا در عراق و افغانستان"حمله موشکی به اطراف سفارت آمریکا در بغداد

از ۴ موشک شلیک شده دستکم یکی به منطقه اطراف سفارت آمریکا اصابت کرده است. شلیک موشک در همان روزی صورت گرفته که آمریکا از خارج‌ساختن بخشی از نیروهایش در عراق و افغانستان در روزهای آتی خبر داده است.

Irak Bagdad | US-Soldaten bei der Übergabe der Taji Basis an irakische Sicherheitskäfte

 منابع امنیتی در عراق اعلام کردند که شامگاه سه‌شنبه، ۲۷ آبان ۴ موشک کاتیوشا  به منطقه سبز بغداد اصابت کرده و دستکم یکی از آنها در نزدیکی سفارت بغداد فرود آمده است.

این منابع ضمن اعلام این خبر از به صدا در آمدن آژیرهای خطر در منطقه سببز یا منطقه الخضراء خبر داده‌اند.

نیروهای آمریکایی مامور حفاظت از سفارت سامانه موشکی پاتریوت را در زمان رسیدن موشک‌های کاتیوشا فعال کردند.

منطقه سبز قلب سیاسی و دیپلماتیک عراق به شمار می‌رود و تحت تدابیر شدید امنیتی است.

جزئیات بیشتری از حمله موشکی روز سه‌شنبه در دست نیست. برخی منابع خبری از زخمی‌شدن دو نفر در این حمله‌ها خبر داده‌اند.

در ماه‌های گذشته پیوسته بخشی از شبه‌نظامیان مسلح مانند کتائب حزب‌الله نزدیک به ایران یا گروه تازه‌ تاسیس "اصحاب کهف" که اخبار عملیاتش در رسانه‌های جمهوری اسلامی بازتاب گسترده‌ای پیدا می‌کند حملاتی را متوجه نیروها و اماکن آمریکایی در عراق کرده‌اند یا تهدیداتی را در این راستا مطرح کرده‌اند. آمریکا نیز متقابلا تهدید کرده است که عملی‌شدن چنین تهدیداتی را بی‌پاسخ نخواهد گذاشت. فشار بر دولت  عراق برای مهار و محدودسازی نیروهای شبه‌نظامی نیز بخشی از راهبرد آمریکا در عراق برای محدودسازی قدرت شبه نظامیان  نزدیک به ایران بوده است.

بنا بر داده‌های برخی منابع خبری حمله روز سه‌شنبه را هم  گروه "مقاومت اسلامی اصحاب کهف" به عهده گرفته است. 

حمله به منطقه سبز و اطراف سفارت آمریکا در همان روزی صورت گرفت که کریستوفر میلر، وزیر دفاع آمریکا از تصمیم واشینگتن به خروج بخشی از نیروهای ایالات متحده از أفغانستان و عراق طی ساعات آتی خبر داد.

میلر  با تصریح این که وزارت دفاع دستورات دونالد ترامپ، در خصوص خروج نیروهای امریکایی از عراق و افغانستان را اجرا می کند گفت که شمار این نیروها در افغانستان از ۴۵۰۰ نفر ۲۵۰۰ نفر و در عراق از سه هزار نفر به ۲۵۰۰ نفر خواهد رسید.

وزیر دفاع موقت آمریکا: شمار نیروهای آمریکا تا دو ماه دیگر، در هر یک از کشورهای افغانستان و عراق به ۲۵۰۰ نفر کاهش میابد

کریس ميلر، وزیر دفاع موقت ایالات متحده

کریس ميلر، وزیر دفاع موقت ایالات متحده، از کاهش شمار نیروهای آمریکایی در عراق و افغانستان خبر داد.

آقای ميلر روز سه‌شنبه ۲۷ آبان در یک کنفرانس خبری که در پنتاگون برگزار شده بود، گفت: «من به طور رسمی اعلام می‌کنم که ما دستورهای پرزیدنت ترامپ را اجرا می‌‌کنیم و چیدمان نیروهای‌مان در آن دو کشور را تغییر می‌دهیم.»

وی گفت که شمار نیروهای آمریکا تا روز ۱۵ ژانویه سال ۲۰۲۱ در هر یک از کشورهای افغانستان و عراق به ۲۵۰۰ نفر کاهش خواهد یافت.

وزیر دفاع موقت ایالات متحده افزود: «همین امروز صبح با رهبران کلیدی در کنگره، و نیز با متحدان و شرکای‌مان در خارج از کشور گفت‌و‌گو کردم و با توجه به رویکرد مشترک‌مان، این را به آنها اطلاع دادم. ما به اتفاق وارد [این کشورها] شدیم، با هم تعدیل نیرو کردیم، و وقتی زمان مناسب باشد، با هم ترک خواهیم کرد. یکی از تماس‌های من با ینس استولتنبرگ، دبیرکل ناتو، و دیگری با [اشرف] غنی، رئیس جمهوری افغانستان، بود.»

#BreakingNews Acting #secdef Chris Miller says at the Pentagon the US is drawing down to ۲,۵۰۰ troops in #Afghanistan and ۲,۵۰۰ in #Iraq - this is a decision by the president “& does not equate to a change in US policy or objectives,” he added. pic.twitter.com/dZfPsLS۶Ot

— Carla Babb (@CarlaBabbVOA) November ۱۷, ۲۰۲۰

کاهش حضور نیروهای نظامی آمریکا در خارج از کشور و پایان دادن به عملیات نظامی در خاورمیانه از وعده‌های پرزیدنت ترامپ بود.

کریس میلر روز ۱۹ آبان با دستور پرزیدنت ترامپ،‌ جایگزین مارک اسپر، وزیر دفاع وقت آمریکا، شد.

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پیامدهای سنگین کاهش حضور نظامی آمریکا در عراق و افغانستان

پیمان ناتو یک اصل محوری دارد: ورود مشترک به یک جنگ و خروج مشترک از آن. اکنون آمریکا پیمان‌شکنی در پیش گرفته است. سیاستی که می‌تواند جان سربازان متحدان آمریکا را به مخاطره انداخته و جهادگرایان و اسلامیست‌ها را تقویت کند.

  

Schlechter Verlierer: Donald Trump in der vergangenen Woche im Weißen Haus 

Foto: CARLOS BARRIA / REUTERS

ابتدا اخراج مارک اسپر، وزیر دفاع آمریکا و پس از آن اعلام یک‌باره کاهش حضور نظامی در افغانستان و عراق. رئیس جمهوری آمریکا پیش از پایان دوره زمامداری خود در روز ۲۰ ژانویه ۲۰۲۱ هنوز می‌تواند جهان را و به‌ویژه متحدان خود را غافلگیر کند.

"نیویورک‌تایمز" حتی از جلسه ویژه دونالد ترامپ در ارتباط با بررسی سود و زیان حمله نظامی به تاسیسات اتمی نطنز خبر داده بود.

جلسه‌ای که گفته می‌شود در آن مایک پنس، معاون او، مایک پمپئو، وزیر امور خارجه، مارک میلی، رئیس ستاد مشترک نیروهای مسلح و کریستوفر میلر، سرپرست پنتاگون پس از اخراج اسپر نیز حضور داشتند.

گفته می‌شود مخالفت شرکت کنندگان در این جلسه و هشدار آن‌ها درباره پیامدهای غیرقابل محاسبه چنین اقدامی تنها دلیلی بود که باعث شد ترامپ از اجرای چنین سیاستی چشم‌پوشی کند.

شرکت کنندگان در این جلسه درباره احتمال گسترش تاثیرات چنین اقدامی به دیگر نقاط منطقه، آن هم چند هفته پیش از پایان دوره زمامداری ترامپ، به او هشدار داده بودند. اما آیا خطرات و عواقب کاهش حضور نظامی آمریکا در دو کشور بحران‌زده افغانستان و عراق کم‌تر از آن است؟

به موازات خبر بررسی برنامه حمله به نطنز، خبر برنامه دولت آمریکا برای خروج بخشی از نیروهای نظامی‌اش از عراق و افغانستان منتشر شد.

ترامپ ظاهرا تصمیم دارد شمار سربازان مستقر این کشور در افغانستان و عراق را تا روز ۱۵ ژانویه، یعنی پنج روز پیش از ادای سوگند رئیس جمهوری جدید، کاهش دهد.

برنامه ترامپ این است که شمار سربازان آمریکایی مستقر در افغانستان را به میزان ۲۰۰۰ نفر و شمار سربازان آمریکایی مستقر در عراق را به میزان ۵۰۰ نفر کاهش دهد. به این ترتیب، شمار سربازان آمریکایی باقی‌مانده در این دو کشور به ۲۵۰۰ نفر کاهش خواهد یافت.

بسیاری از اعضای حزب جمهوریخواه آمریکا با چنین اقدامی مخالف هستند. از آن جمله می‌توان به واکنش تند میچ مک‌کانل رهبر فراکسیون جمهوریخواه در مجلس سنای آمریکا اشاره کرد.

مک‌کانل ظرف روزهای گذشته از بیان صریح نظر خود نسبت به ادعای ترامپ مبنی بر تقلب در انتخابات ریاست جمهوری آمریکا خودداری کرده بود و سعی داشت به‌گونه‌ای رفتار کرده و موضع بگیرد که با ترامپ درگیر نشود.

جمهوریخواهان برای حفظ اکثریت خود در مجلس سنا نیاز به حمایت و پشتیبانی ترامپ و طرفداران او در ایالت جورجیا دارند.

در حال حاضر جمهوریخواهان ۵۰ کرسی مجلس سنا را در اختیار دارند و دموکرات‌ها ۴۸ کرسی را. انتخاب دو نماینده دیگر در ایالت جورجیا قرار است روز پنجم ژانویه برگزار شود.

در صورت ابراز اختلاف نظر جمهوریخواهان با ترامپ این خطر برای آن‌ها وجود دارد که این دو کرسی نیز به دست دموکرات‌ها بیافتد. آنگاه با احتساب رای کامالا هریس، اکثریت مجلس سنا نیز به دست دموکرات‌ها خواهد افتاد.

به‌رغم نیاز جمهوریخواهان به حمایت ترامپ و هوادارانش در ایالت جورجیا، مک‌کانل و دیگر سناتورهای جمهوریخواه نتوانستند نسبت به برنامه کاهش حضور نظامی آمریکا در دو کشور عراق و افغانستان سکوت کنند.

اخراج مارک اسپر و آنگاه برنامه خروج بخشی از نیروهای نظامی آمریکا از عراق و افغانستان آن قدر شور بود که صدای مک‌کانل را هم درآورد.

مک‌کانل نسبت به خروج سریع نیروهای نظامی آمریکا از عراق و افغانستان هشدار داد و گفت چنین کاری می‌تواند «به متحدان آمریکا آسیب برساند و باعث شادی کسانی بشود که خواستار ضربه‌زدن به آمریکا هستند.»

پیامدهای سنگین کاهش حضور نظامی

این نخستین باری نیست که آمریکا نیروهای خود را از کشورهایی مثل عراق و افغانستان خارج می‌کند. در سال ۲۰۱۱ باراک اوباما فرمان عقب‌نشینی نیروهای آمریکا از عراق را صادر کرده بود. پیامد آن اقدام چه بود؟ تقویت نیروهای جهادگرا و به‌ویژه قدرت‌گیری "دولت اسلامی" (داعش).

مک‌کانل عواقب تصمیم ترامپ برای خروج نیروهای آمریکا از عراق و افغانستان را چه بسا شدیدتر از پیامدهای خروج نیروهای آمریکایی در دوره اوباما می‌داند.

جمهوریخواهان هشدار داده‌اند که طالبان و داعش در انتظار اجرای چنین سیاستی هستند. سخنگوی طالبان در دوحه اخیرا درباره توافق صلح آمریکا و رهبران این گروه گفته بود که موضوع ربطی به توافق صلح ندارد. این برگه "تسلیم شدن آمریکا" و "پذیرش شکست" این کشور در برابر طالبان است.

مک‌کانل تاکید کرده بود که کاهش حضور نظامی آمریکا در عراق و افغانستان خوراک تبلیغاتی خوبی برای نیروهای جهادگرا و افراطی فراهم می‌کند. او حتی گفته است که انجام چنین تصمیمی باعث خوشنودی جمهوری اسلامی ایران نیز خواهد شد.

هدف ترامپ از اجرای این سیاست چیست؟

تحلیلگران مسائل سیاسی آمریکا معتقدند که ترامپ این تصمیم را با نیم‌نگاهی به انتخابات سال ۲۰۲۴ آمریکا اتخاذ کرده است.

او در کارزار انتخاباتی سال ۲۰۱۶ خود از جمله به مردم آمریکا وعده داده بود به "جنگ‌های بی‌حاصل" پایان داده و سربازان آمریکا را به کشورشان برگرداند.

او در دوره زمامداری خود چنین سیاستی را گام‌به‌گام اجرا کرده بود. فراموش نباید کرد که تا پیش از ماه سپتامبر سال جاری شمار سربازان آمریکایی مستقر در افغانستان ۵۲۰۰ نفر بوده است. اکنون احتمال می‌رود که شمار سربازان آمریکایی در افغانستان حدود ۴۵۰۰ نفر باشد.

ترامپ تصمیم دارد ۲۰۰۰ سرباز آمریکایی دیگر را از افغانستان خارج کند. افزون بر آن، او گفته است که بیش از ۸۰۰ سرباز آمریکایی مستقر در سومالی را نیز از آن کشور خارج خواهد کرد.

علت اینکه چرا ترامپ اینگونه شتابزده تصمیم به اجرای این سیاست گرفته است را می‌توان در موعد تعیین شده برای انجام این سیاست مشاهده کرد. ترامپ گفته است تا روز ۱۵ ژانویه اقدام به اجرای این تصمیم می‌کند. این بدین معناست که ترامپ چند روز پیش از پایان دوره زمامداری خود را برای انجام این سیاست انتخاب کرده است.

متحدان آمریکا چه می‌گویند؟

آمریکا پای متحدان خود در پیمان دفاعی آتلانتیک شمالی را به دو جنگ کشاند. جنگ عراق با طرح الزام مقابله مشترک علیه حکومتی که با جنگ‌افزارهای کشتار جمعی امنیت جهان را به مخاطره انداخته است و جنگ افغانستان در ارتباط با حمله تروریستی یازدهم سپتامبر.

آمریکا با رجوع به اصل حمایت نظامی هم‌پیمانان از یکی از کشورهای عضو، دیگر اعضای ناتو را نیز وادار به ورود به میدان جنگ در این دو کشور نمود.

نتیجه و پیامد این دو جنگ، بی‌ثباتی سیاسی در هر دو کشور بود. نه عراق در حال حاضر از دولتی با ثبات برخوردار است و نه افغانستان.

خروج آمریکا از این دو جنگ و کاهش حضور نظامی این کشور در افغانستان و عراق عملا پیمان‌شکنی آشکار به شمار می‌آید. اصل بر "ورود مشترک به جنگ" و "خروج مشترک از جنگ" است.

 

Bewaffnete Drohnen

ینس استولتنبرگ، دبیرکل ناتو تصریح کرده است که خروج شتابزده نیروهای آمریکایی از عراق و افغانستان می‌تواند جان سربازان کشورهای متحد آمریکا در این دو کشور را به مخاطره اندازد.

ژان-ایو لودریان، وزیر امور خارجه فرانسه نیز ناخشنودی خود را تصمیم ناگهانی دولت ترامپ ابراز داشته و گفته است که در نخستین فرصت نارضایتی فرانسه از این تصمیم را به اطلاع مایک پمپئو، وزیر امور خارجه آمریکا خواهد رساند.

کاهش حضور نظامی آمریکا در افغانستان، عقب‌نشینی سریع و شتابزده نیروهای سایر کشورهای غربی و متحد آمریکا را نیز سبب خواهد شد.

سربازان ارتش آلمان (بوندس‌ور) بخشی از مجموع ۱۲ هزار نفری است که ناتو برای تعلیم و آموزش نیروهای نظامی و انتظامی افغانستان به آن کشور اعزام کرده است.

بدیهی است که حضور نظامی آمریکا در افغانستان برای سربازان ناتو در آن کشور اهمیتی حیاتی دارد. جنگنده‌های آمریکا و سربازان نیروی پیاده آن کشور در افغانستان عملا در پشتیبانی از نیروهای ناتو و اردوگاه‌های نظامی کشورهای عضو این پیمان عمل می‌کنند.

موضوع حمایت نظامی از سربازان ناتو در خارج از کابل اهمیتی دو چندان می‌یابد. کاهش حضور نظامی آمریکا در افغانستان عملا کمپ‌های ناتو را بر روی حملات احتمالی طالبان بی دفاع رها خواهد کرد. احتمال تشدید بی‌ثباتی دولت مرکزی عراق و تقویت داعش نیز به‌هیچ روی منتفی نیست

MAR/DW/BILD

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          خبر گزاری مردانی نیوز  

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