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    سه شنبه, 12 مرداد 1400 21:46

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  •  نقض حقوق بشر” در رژیم توتالیتر،” «ایران بدون نفرت»؛  تداوم #جنایت_علیه_بهائیان؛ تخریب خانه‌ روستاییان بهائی برای ترک خانه‌شان در روشنکوه ساری

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  •  ' نقص حقوق بشر در رژیم توتالیتر

    ' نقص حقوق بشر در رژیم توتالیتر" جنایت باند تبهکار به سرکردگی علی خامنهای" در بیدادگاهای رژیم"عفو...

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  •  نقض حقوق بشر”: در رژیم توتالیتر،”: جنایت علیه بشریت رژیم ننگین دیکتاتور ولی فقیه علی خامنها ی در بیدادگاهای رژیم

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    دوشنبه, 11 مرداد 1400 21:17

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    دوشنبه, 11 مرداد 1400 19:39

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آمریکا"اتحادیه اروپا" اجلاس " G7-Gipfel و ناتو ": دیدار مرکل و بایدن؛ مذاکرات "نورداستریم۲" آلمان "ارسال بیش از دو میلیارد دوز واکسن به کشورهای فقیر"چین: دوران حکومت اقلیتی کوچک بر سرنوشت جهان سپری شده است" باید مانع از دستیابی ایران به سلاح اتمی شویم

G7-Gipfel im Rosamunde-Pilcher-Reich Cornwall: Für die Queen (95) ist es eine Premiere, für die Kanzlerin (66, CDU) ein Abschied.

  Foto: Getty Images, PR

Joe und Jill Biden beim G7-Gipfel in Großbritannien: Willkommen in Europa, ihr beiden! 

Es ist seine erste große Auslandsreise als Präsident – Joe Biden (78) ist am Mittwochabend in Großbritannien gelandet. Und sein Term...

Foto: Getty Images

"Weißen Haus"

  کاخ سفید

 اتحادیه اروپا "

Vor G7-Gipfel in London

 Hauptquartier der Nato in Brüssel: "keine Unterstützung" 

Foto: Thierry Monasse/DPA

آمریکا"اتحادیه اروپا" اجلاس " G7-Gipfel و ناتو ":  دیدار مرکل و بایدن؛ مذاکرات "نورداستریم۲" آلمان "ارسال بیش از دو میلیارد دوز واکسن به کشورهای فقیر"چین: دوران حکومت اقلیتی کوچک بر سرنوشت جهان سپری شده است" باید مانع از دستیابی ایران به سلاح اتمی شویم

IMPFEN, CHINA, KLIMA

DAS sind die Beschlüsse des G7-Gipfels

G7 spenden Impfstoff an Arme 

Es ist der erste G7-Gipfel mit Joe Biden (78) als US-Präsident und der ziemlich sicher letzte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU). 

Foto: Getty Images 

Entspannt in Cornwall: Angela Merkel (66, CDU) mit Joe Biden (78), der vierte US-Präsident ihrer Amtszeit. In der Mitte: Merkels außenpolitischer Berater Jan Hecker (54)

Foto: Getty Images

von: RALF SCHULER (ZZT. CARBIS BAY)veröffentlicht am

12.06.2021 - 23:01 Uhr

Es ist der erste G7-Gipfel mit Joe Biden (78) als US-Präsident und der ziemlich sicher letzte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU).

Im britischen Carbis Bay (Grafschaft Cornwall) haben sich die Staats- und Regierungschefs der Großen Sieben zum ersten Mal seit 2019 wieder in Präsenz getroffen.

Hier findet der Gipfel der G7 statt: das „Carbis Bay Hotel“ in England

Foto: TOBY MELVILLE/REUTERS

Wichtigste Regel: nur keinen Handschlag! Gemeinsame Vorhaben besiegelt man in diesem Jahr allenfalls mit einem Ellenbogen-Check. Das wichtigste Thema: die „Beendigung der Corona-Pandemie“.

Die „erweiterte“ Familie beim G7-Gipfel: Der britische Premierminister begrüßte am Samstagabend im südenglischen Carbis Bay die Staatschefs von Südafrika und Südkorea, Cyril Ramaphosa und Moon Jae-in, sowie den australischen Regierungschef Scott Morrison – Indiens Regierungschef Narendra Modi sollte per Video zugeschaltet werden

Foto: ©Karwai Tang/G7 Cornwall 2021

► Impfen: Um „die Welt zu impfen“ (Johnson), wollen die G7-Staaten eine Milliarde Impfdosen in diesem Jahr spenden oder günstig an ärmere Länder abgeben, bis Ende 2022 sollen es 2,3 Milliarden Impfdosen sein. Die EU hat laut Kommission schon rund 350 Millionen Dosen exportiert. Hinzu kommen etwa 100 Millionen Dosen, die einzelne EU-Länder gespendet haben. Großbritannien und die USA hingegen hatten bislang strikte Exportverbote.

Die Queen kam zum Kuchenanschnitt mit Schwert vorbei

Foto: danapress

► Patente: US-Präsident Biden und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (43) wollen Impfstoff-Patente freigeben. Deutschland, das viele dieser Patente hält, ist strikt dagegen.

Im Abschlusspapier wird nach BILD am SONNTAG-Informationen ein Kompromiss festgeschrieben: Hersteller sollen zu intensiver Kooperation in ärmeren Ländern gedrängt werden. Wenn so die Impfstoff-Produktion etwa in Afrika nicht deutlich angekurbelt wird, droht die Freigabe der Patente.

► China: Der Rivale soll mit einem milliardenschweren Investitionsprogramm der G7 in Entwicklungs- und Schwellenländern an der Ausweitung seiner Einflusszone gehindert werden. Konkrete Finanzzusagen gibt es dafür aber nicht.

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US-Präsident Joe Biden beim G7-Gipfel

Goodwill mit Marshmallows

Joe Biden nutzte seine erste Auslandsreise zum G7-Gipfel, um die Trump-Ära auszuradieren. Doch selbst das harmonische Getätschel konnte nicht darüber hinwegtäuschen: Der Westen bleibt skeptisch.

Von Marc Pitzke

13.06.2021, 15.56 Uhr

 

Ausgestreckte Hand: Joe Biden und Emmanuel Macron beim

 

 G7-Gipfel Foto: Kevin Lamarque / REUTERS

G7-Gipfel in Großbritannien

Cornwall-Romanze mit Hindernissen

Vor dem Strandtreffen der G7 hatten die Gastgeber viel versprochen. Vor allem beim Kampf gegen die Pandemie überwog jedoch wieder mal nationaler Egoismus. Aber wenigstens hat sich der Westen wieder lieb.

Von Jörg Schindler, St. Ives

13.06.2021, 18.34 Uhr

 

Harmonie, nicht immer ganz perfekt: Missglückter Gipfelgruß zwischen Angela Merkel und Boris Johnson  

Foto: Stefan Rousseau / dpa 

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G7-Abschlusserklärung

Merkels vollmundiges Impfversprechen

Die Staats- und Regierungschefs einigen sich bei Ihrem Treffen darauf, ärmeren Ländern eine Milliarde Impfdosen zur Verfügung zu stellen. Die Weltgesundheitsorganisation hält ein Vielfaches für notwendig.

13.06.2021, 17.56 Uhr

Staats- und Regierungschefs der G7 beim Gruppenbild 

Foto: PATRICK SEMANSKY / AFP

Die sieben wichtigsten Industriestaaten haben sich auf ihrem Gipfeltreffen im britischen Cornwall darauf geeinigt, ärmeren Ländern eine Milliarde Impfdosen im Kampf gegen Corona zur Verfügung zu stellen.

Im Abschlusskommuniqué heißt es, dass es Zusagen über 870 Millionen Impfdosen gebe, die möglichst schnell und zur Hälfte bis Jahresende vor allem über die internationale Impfplattform Covax an die bedürftigsten Länder ausgeliefert werden sollen. Seit dem virtuellen G7-Treffen im Februar seien ferner Milliarden an Finanzzusagen zum Kauf von Impfdosen gemacht worden, heißt es weiter.

Mit den direkten Spenden und den Finanzzusagen kommen laut Abschlusserklärung seit Beginn der Pandemie mehr als zwei Milliarden Impfdosen der G7 für die Verteilung zusammen. Teilweise handelt es sich dabei jedoch um Chargen, die längst innerhalb der internationalen Impf-Initiativen Covax und Gavi eingeplant sind.

Kanzlerin Angela Merkel hatte am Vortag noch von 2,3 Milliarden Impfdosen gesprochen, die an arme Länder gehen sollen. Ihr zufolge zeichnet Deutschland für die Verteilung von 350 Millionen Dosen verantwortlich. Dazu gehörten 30 Millionen Dosen, die die Bundesrepublik bestellt habe und weitergeben werde. »Das werden vermutlich im Laufe der Zeit noch mehr«, sagte Merkel. Sie verwies auf Lieferprobleme der Impfstoffhersteller.

US-Präsident Joe Biden hatte kurz vor dem G7-Gipfel eine Impfstoff-Spende der USA von 500 Millionen Dosen angekündigt. London will 100 Millionen Dosen beisteuern. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte an, die Impfstoff-Spenden des Landes zu verdoppeln.

Kritik von WHO und Hilfsorganisationen

Da die reichen Länder den Markt leergekauft haben und Indien wegen der schlimmen Infektionswelle im eigenen Land einen Exportstopp verhängt hat, kann die internationale Impfplattform Covax jedoch wohl trotz der gemachten Finanzzusagen nicht genug Impfstoffe besorgen, um sie an arme Länder zu verteilen.

Bis Sonntag hatte die Plattform erst 83 Millionen Impfdosen an 131 Länder ausgeliefert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält elf Milliarden Dosen für notwendig.

Angesichts dessen übten Entwicklungsorganisationen scharfe Kritik an den geringen Impfstoffzusagen. Auch im Klimaschutz drückten sich die sieben Wirtschaftsmächte weiter um ihre Verantwortung. »Eine kolossale Enttäuschung«, sagte Jörn Kalinski von Oxfam International. Die Staats- und Regierungschefs seien den Herausforderungen in keiner Weise gerecht geworden. »Noch nie in der Geschichte der G7 war die Kluft zwischen dem, was die Welt braucht, und dem, was beschlossen wurde, so groß.« Der Schutz der Patente von Pharmaunternehmen sei ihnen wichtiger als der Schutz der Menschen. Es müsse Know-how transferiert und eine Produktion in ärmeren Ländern aufgebaut werden.

Höhere Steuern, mehr Mittel gegen Klimawandel

Fortschritte konnte Merkel im Verhältnis zu den USA vorweisen. »Durch die Wahl von Joe Biden zum amerikanischen Präsidenten ist ja die Welt nicht so, dass sie keine Probleme mehr hätte. Aber wir können mit neuem Elan an der Lösung dieser Probleme arbeiten«, so Merkel, die Biden bereits am Samstag zum Gedankenaustausch getroffen hatte. Der US-Präsident empfängt die Kanzlerin zudem am 15. Juli zu einem Besuch im Weißen Haus.

Die Kanzlerin zog insgesamt ein positives Fazit der dreitägigen G7-Gespräche. Die Atmosphäre bei den Beratungen sei sehr kooperativ und von gegenseitigem Interesse geprägt gewesen. So verständigte sich die Runde auf eine baldige weitere Untersuchung zum Ursprung des Coronavirus, die die WHO unternehmen solle. Auch sollen ärmere Länder mit jährlich 100 Milliarden Euro im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt werden.

Die eigenen Volkswirtschaften sollen »so lange wie nötig« unterstützt werden, heißt es in der Abschlusserklärung. Der Fokus wandere »von der Krisenantwort zur Förderung von Wachstum für die Zukunft.«

Die kürzlich von den Finanzministern der G7 verabschiedete globale Mindeststeuer für Unternehmen von 15 Prozent wurde von den Staats- und Regierungschefs gebilligt. Ein faires Steuersystem sei nötig, heißt es in der Abschlusserklärung. Auf G20-Ebene werde hoffentlich im Juli ein Durchbruch erreicht.

Deutliche Kritik an China und Russland

Um Chinas wachsendem Einfluss in der Welt etwas entgegenzusetzen, soll außerdem die westliche Entwicklungshilfe verstärkt und besser koordiniert werden. Sowohl von der Volksrepublik als auch von Russland grenzten sich die Staats- und Regierungschefs deutlich ab und übten scharfe Kritik am Verhalten beider Länder.

So prangerten sie etwa die chinesischen »Menschenrechtsverletzungen« in Hongkong und Xinjiang an. Russland seinerseits müsse sein »destabilisierendes Verhalten« beenden und Angriffe auf Oppositionelle einstellen. 

 

sbo/AFP/dpa/Reuters/

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JOHNSON-SOHN BEIM G7-GIPFEL

Wuschel-Wilfred (1)

stiehlt allen die Show

Am Samstag trafen sich die wichtigsten Staatsoberhäupter der Welt und ihre Begleitungen zum Barbecue am Strand. Mit dabei: Wilfred 

/ Foto: Agency People Image, Simon Dawson / Avalon  

Die Begleitungen der G7-Teilnehmer am Samstag beim Barbecue: Heiko von der Leyen, Südkoreas First Lady Kim Jung-sook, Brigitte Macron, Jill Biden, Charles Michels Partnerin Amelie Derbaudrenghien und Carrie Johnson mit Sohn Wilfred

Foto: Simon Dawson / Avalon

13.06.2021 - 15:51 Uhr

In Carbis Bay trafen sich am Samstag die wichtigsten Staatsoberhäupter der Welt und ihre Begleitungen zum Barbecue am Strand. Star der Beachparty: Wilfred .

Der Sohn von Briten-Premier Boris Johnson (56) und seiner Frau Carrie (33) ist der jüngste Gast beim G7-Gipfel im englischen Cornwall.

Die wenigen Meter zu seiner Mama sind für den Kleinen Wilfred ein weiter Weg

Foto: Simon Dawson / Avalon

Viel musste der wichtigste Windelträger nicht tun, um beim Empfang am Strand die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: Mit blauen Shorts, weißem Hemdchen und Wuschel-Frisur (ganz wie der Vater) stapfte Wilfred zu seiner Mama – und brachte nicht nur sie zum Strahlen. Die First Ladys Kim Jung-sook (66), Brigitte Macron (68) und Jill Biden (70) lächelten und schauten den Kleinen verzückt an.

Boris Johnson und seine Frau Carrie beim G7-Gipfel

Foto: Agence / Bestimage

Die First-Lady der USA war für den Einjährigen bereits ein bekanntes Gesicht: Am Donnerstag war sie mit Boris Johnsons Ehefrau und Wilfred in Carbis Bay am Strand unterwegs.

 

US-First-Lady Jill Biden und Briten-First-Lady Carrie Johnson mit Wuschel-Wilfred am Strand in Carbis Bay

Foto: ddp/Simon Dawson / No10 Downing Stre/eyevine

Während des Spaziergangs schenkte Biden dem Sohn des britischen Premierministers ein Exemplar des Buches, das sie über die Kindheit ihres Mannes geschrieben hat. „Joey: The Story Of Joe Biden“ wurde 2020 veröffentlicht und handelt von den frühen Jahre des US-Präsidenten als engagierten Bruder und Verteidiger seiner Freunde, die gemobbt wurden.

Dass das Kind eines Premierministers bei einem internationalen Gipfel auftaucht, ist selten, aber nicht ungewöhnlich.

▶︎ 1999 begleitete die damals 19-jährige Chelsea Clinton ihre Eltern zum G8-Gipfel in Köln und im Jahr darauf nach Okinawa (Japan).

▶︎ Der damals drei Monate Leo Blair war im Jahr 2000 beim UN-Gipfel in New York dabei.

▶︎ 2013 reisten die Obamas mit ihren Töchtern Malia (damals 14) und Sasha (damals 11) zum G8-Gipfel nach Nordirland. 

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Impfdosen, Außenpolitik und Klimawandel

Darum geht es beim G7-Treffen in Cornwall

Am zweiten Tag des G7-Treffens in England beraten die Regierungschefs über wichtige Themen: Corona und ein Milliarden-Projekt gegen Chinas Wirtschaftsmacht..spiegel.de/

12.06.2021, 10.23 Uhr

Vertreter der G7-Länder in Cornwall

 Foto: WPA Pool / Getty Images

 

 

The Queen meets G7 leaders at summit reception

Seit Freitag beraten im englischen Cornwall die G7-Staaten. Am zweiten Tag beginnen die Beratungen unter dem Vorsitz des britischen Premierministers Boris Johnson in Carbis Bay offiziell um 11 Uhr. Am Abend soll sogar in lockerer Atmosphäre am Strand gegrillt werden.

Doch vorher stehen wichtige Gespräche von den Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada, Japan und den USA auf dem Programm. An den Gesprächen nehmen zeitweise auch Australien, Südkorea, Südafrika und Indien teil.

Der Gipfel sieben führender Industrienationen markiert das erste persönliche Zusammentreffen der Länderchefs seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Im vergangenen Jahr schaltete die »Gruppe der Sieben« sich wegen Corona nur per Video zusammen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach zum Gipfelauftakt von »wichtigen Beratungen in einem wunderschönen Umfeld«. Sie hoffe auf sehr gute Ergebnisse des Treffens mit ihren Kollegen.

Grundsätzlich soll es bei dem Gipfel vor allem um diese Themen gehen:

die Corona-Pandemie- und Impfpolitik, beispielsweise der Patentschutz für Impfstoffe

Außenpolitik: Fragen nach dem Pandemie-Ursprung sorgten zwischen China und USA für Spannungen. Auch um Zwangsarbeit in China gehe es, hieß es zuletzt.

Wirtschaftspolitik, beispielsweise Strategien, um die Wirtschaft nach der Pandemie wieder anzukurbeln

Am Sonntag geht es um den Klimawandel und Artenschutz: Vor dem Gipfel hatte der Weltbiodiversitätsrats IPBES und der Weltklimarats IPCC einen gemeinsamen Bericht vorgelegt.

Das zentrale Thema in Südwestengland ist die Bekämpfung der Pandemie. Die G7 will den ärmeren Ländern eine Milliarde Impfdosen spenden, um den Kampf gegen die Pandemie voranzutreiben. Die USA wollen 500 Millionen Dosen beitragen, die britischen Gastgeber 100 Millionen, der deutsche Beitrag war bis Freitagabend noch offen.

Außerdem dürfte es am zweiten von drei Gipfel-Tagen um die Frage gehen, ob der Patentschutz für Impfstoffe ausgesetzt werden soll, um deren Produktion in Entwicklungsländern zu fördern. Die US-Regierung hatte die Diskussion darüber angestoßen. Bundeskanzlerin Angela Merkel stemmt sich dagegen. Zu den prinzipiellen Befürwortern gehört neben US-Präsident Joe Biden unter anderem der französische Präsident Emmanuel Macron.

Trotz Differenzen in diesem Punkt ziehen die USA unter Biden nach Jahren der Krise wieder mit den anderen führenden westlichen Demokratien an einem Strang. Biden will die traditionellen Verbündeten der USA zum Schulterschluss bewegen, um Autokratien wie in Russland und China geschlossen entgegenzutreten. Beispielsweise soll es neben Fragen zum Ursprung der Pandemie auch um Zwangsarbeit in dem Land gehen. Kritik an der Volksrepublik ins Abschlusskommunique des Treffens einfließen.

Zuletzt war auch ein weltweites Infrastrukturprojekt als Gegengewicht zur chinesischen Seidenstraßen-Initiative ankündigen. Es gehe darum, Hunderte Milliarden Dollar öffentlicher und privater Gelder für Investitionen in Entwicklungsländer aufzubringen, sagte ein US-Regierungsvertreter. China will mit seiner 2013 angeschobenen Infrastruktur-Initiative der Neuen Seidenstraße den Handel innerhalb Asiens sowie mit Europa und Afrika ankurbeln.

Die USA erwarteten vom G7-Gipfel auch einen wichtigen Impuls zur Erholung der von der Pandemie gebeutelten Weltwirtschaft. Biden und die anderen Staats- und Regierungschef seien sich einig, die globale Ökonomie solange wie nötig politisch zu unterstützen, teilte das Weiße Haus mit. Ziel sei »eine starke, ausgewogene und integrative wirtschaftliche Erholung«. Erörtert werden solle zudem, wie eine gerechtere und nachhaltigere Weltwirtschaft geschaffen werden könne.

Merkel äußerte sich beim Gipfel über die einschneidenden Folgen der Pandemie für Wirtschaft und Gesellschaft, wie es hieß. Demnach seien sich die G7 einig, dass jetzt nachhaltige Investitionen wichtig seien in den Bereichen Klima, Bildung, Forschung, Digitalisierung und für Wachstum. Der Klimaschutz ist ein weiteres wichtiges Thema bei dem Gipfel und ein zentrales Anliegen Bidens. Klimaaktivisten berichteten von Protesten in der Umgebung des Gipfels.

Das Weiße Haus teilte weiter mit, bei dem Gipfel werde eine Unterstützung für den US-Vorschlag für eine globale Mindeststeuer erwartet. Große Digitalkonzerne wie Apple oder Google sollen demnach künftig weltweit mindestens 15 Prozent Steuern zahlen. Die G7-Finanzminister hatten bei dem Thema in der vergangenen Woche einen Durchbruch erzielt. In einem nächsten Schritt sollen die G20-Staaten – eine umfassendere Gruppe führender und aufstrebender Wirtschaftsnationen – ins Boot geholt werden. 

joe/dpa/AFP/Reuters

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Infrastruktur-Initiative

G7 kontert Chinas »Neue Seidenstraße« mit Milliardeninvestitionen

Als Antwort auf Chinas »Neue Seidenstraße« haben die G7-Staaten in Cornwall einen weltweiten Infrastruktur-Plan zur Unterstützung ärmerer Länder beschlossen. Klare Finanzzusagen fehlen aber noch.

12.06.2021, 15.36 Uhr

US-Präsident Joe Biden (r.) mit UK-Premier Boris Johnson 

Foto: WPA Pool / Getty Images

Wie erwartet haben die G7-Staaten als Gegengewicht zum wachsenden Einfluss Chinas in der Welt eine globale Initiative für Infrastrukturprojekte gestartet. Die reichen Industrienationen planen Milliardeninvestitionen in ärmeren Ländern. Das Vorhaben soll eine Alternative zum chinesischen Multimilliardenprojekt der »Neuen Seidenstraße« bieten, wie US-Regierungsbeamte am Rande des G7-Gipfels im englischen Carbis Bay berichteten.

Es gebe nach Schätzungen eine Lücke von in Teilen der Welt benötigter Infrastruktur in Höhe von 40 Billionen US-Dollar, die durch die Pandemie noch größer geworden sei, wurde hervorgehoben. Die Initiative, die von US-Seite »Build Back Better World« (B3W) genannt wurde, soll im Abschlusskommuniqué stehen, das am Ende des dreitägigen Gipfels am Sonntag angenommen wird.

Klare Finanzzusagen wurden allerdings noch nicht gemacht. Wie ein US-Beamter sagte, wollen die USA mit den G7-Partnern, dem privaten Sektor und anderen Teilhabern bald kollektiv Hunderte Milliarden für Infrastruktur-Investitionen in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen mobilisieren. Die Umsetzung solle »auf transparente und nachhaltige Weise – finanziell, umweltfreundlich und sozial – erfolgen«, teilte die US-Seite mit.

»Es geht nicht darum, dass die Länder zwischen uns und China wählen müssen«, sagte der Beamte. Vielmehr solle eine positive, alternative Vision geboten werden, für die sich die Länder entscheiden könnten. Es stehe im starken Kontrast zu der Art, wie einige andere Länder mit den Bemühungen um Infrastruktur umgehen. Er warf Peking einen Mangel an Transparenz, schlechte Umwelt- und Arbeitsstandards und ein Vorgehen vor, das viele Länder am Ende schlechter dastehen lasse.

Chinas »Seidenstraße«-Initiative ist umstritten. Pekings Einfluss ist in den vergangenen Jahren in einigen Ländern durch Kredite und Projekte gewachsen. Mit Investitionen in Straßen, Bahnstrecken, Häfen und andere Infrastrukturprojekte baut China neue Handelswege nach Europa, Afrika, Lateinamerika und in Asien. Dabei investiert China auch in Staaten, die sonst nur schwer internationale Hilfe bekommen würden. Kritiker warnen arme Länder vor einer Schuldenfalle, politischen Abhängigkeiten und mangelndem Umweltschutz. Oft kommen auch nur chinesische Unternehmen zum Zuge. 

joe/dpa/AFP

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 G7-Gipfel

Merkel gibt klare Zusage für 2,3 Milliarden Impfdosen

Eine, zwei oder mehr Milliarden Impfdosen? Beim G7-Gipfel machten immer neue Zahlen die Runde. Kanzlerin Merkel nannte nun einen verbindlichen Wert – und versprach einen »erheblichen Beitrag« aus Deutschland.

13.06.2021, 13.09 Uhr

 

Kanzlerin Angela Merkel beim G7-Gipfel

 Foto: Brendan Smialowski / REUTERS

Kanzlerin Angela Merkel beim G7-Gipfel 

Foto: Brendan Smialowski / REUTERS

2,3 Milliarden Impfdosen zum Schutz vor Covid-19 sollen ärmere Länder bis Ende 2022 bekommen. Diese Zusage hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen Ende der Beratungen des G7-Gipfels im englischen Cornwall gemacht. Deutschland werde einen »erheblichen Beitrag« leisten und zeichne »verantwortlich für 350 Millionen Dosen.«

 Dazu gehörten 30 Millionen Dosen, die Deutschland bestellt habe und weitergeben werde. »Das werden vermutlich im Laufe der Zeit noch mehr«, sagte Merkel bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz zum Abschluss des Treffens am Sonntag. Sie verwies auf Lieferprobleme der Impfstoffhersteller.

Derzeit sei es schwierig, auf diesem Feld Zusagen zu machen, weil man etwa durch die Kürzung beim Hersteller Johnson & Johnson wieder die Erfahrung gemacht habe, dass nicht alle bestellten Impfstoffmengen geliefert würden. »Wenn wir etwas überzählig haben, werden wir das weitergeben«, sagte Merkel mit Blick vor allem auf das vierte Quartal, wenn mehr Impfstoff von den Firmen geliefert werden solle, als für die Impfungen der Menschen in Deutschland nötig ist.

Der größte Teil des deutschen Beitrags laufe über das Impfprogramm Covax. Dort sei Deutschland der zweitgrößte Geber. Covax finanziert mit dem Geld etwa die Herstellung von Impfstoffen und den Aufbau von Produktionsstätten. Ziel sei, den Zugang aller Menschen zu Impfstoffen sicherzustellen, sagte Merkel.

Die G7-Gruppe sei sich »einig, dass die Pandemie nur global besiegt werden kann. Der Weg aus der Pandemie sind Impfstoffe«. Die Produktion des Impfstoffes solle zudem nicht nur wie bisher, vorrangig in Europa oder Asien erfolgen, sondern etwa auch in Afrika, sagte Merkel.

Mehr Klarheit, bitte

Gastgeber Großbritannien hatte zunächst von einer Milliarde Impfspenden bis Ende nächsten Jahres gesprochen, davon war auch in einem vorläufigen Entwurf des Abschlusskommuniques des G7-Treffens die Rede. Merkel hatte zunächst eher vage die Verteilung von insgesamt 2,3 Milliarden Dosen in Aussicht gestellt.

Entwicklungsorganisationen hatten zuletzt »mehr Klarheit« über die versprochenen Impfstoffspenden der G7 für ärmere Länder gefordert. Auf dem Gipfel der großen Industrienationen inCarbis Bay sprach Romilly Greenhill von der Organisation One am Sonntag von einem »geheimnisvollen Nebel«, der die genannten Zahlen umhülle. »Die Welt muss einen klaren Fahrplan sehen.«

Das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiierte Impfprogramm Covax hatte bis Sonntag erst 83 Millionen Impfdosen an 131 Länder ausgeliefert. Geplant war deutlich mehr. Das liegt nicht nur am Exportstopp Indiens, sondern auch daran, dass die reichen Länder den Impfstoff zum Großteil zunächst für sich selbst aufgekauft haben. So ist das dringendste Problem der Mangel an Impfstoff.

Die WHO dringt seit Wochen darauf, dass reiche Länder statt gesunde Jüngere zu impfen Impfstoffdosen spenden sollten, damit in ärmeren Ländern wenigstens Pflegepersonal und die gefährdetsten Menschen geimpft werden können. Den Angaben zufolge werden zwischen acht und elf Milliarden Impfdosen benötigt.

Merkel sieht »neuen Elan«

Das G7-Treffen in Cornwall war die erste Zusammenkunft der Gruppe nach dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden. Merkel sprach von »sehr erfolgreichen Tagen«, auch mit Blick auf dessen Teilnahme. »Durch die Wahl von Joe Biden zum amerikanischen Präsidenten ist ja die Welt nicht so, dass sie keine Probleme mehr hätte. Aber wir können mit neuem Elan an der Lösung dieser Probleme arbeiten«, sagte die Kanzlerin.

Biden habe ein »ganz eindeutiges Bekenntnis zu einer regel- und wertebasierten multilateralen Welt abgegeben«. »Die G7 wollen sich engagieren in den großen Themen, die wir heute zu bewerkstelligen haben.« Die Botschaft von Cornwall solle sein, dass »wir für eine bessere Welt agieren« wollen, versprach die Kanzlerin. Die »Amerika-zuerst«-Politik von Bidens Vorgänger Donald Trump hatte die Arbeit der G7 in den vergangenen Jahren stark belastet. Auch zwischen Trump und Merkel gab es ein schwieriges Verhältnis.

Sie begrüße sehr, dass man als G7-Gruppe konkreter geworden sei. Eine wichtige Initiative sei, dass man sich bei Infrastrukturprojekten besser abstimmen und sie besser finanzieren wolle. »Denn wir müssen uns ja schon damit auseinandersetzen, dass China zum Beispiel eine recht erfolgreiche Infrastrukturpolitik zum Teil betreibt. Da können wir nicht tatenlos zusehen.« Die G7-Gruppe müsse zeigen, »dass wir ein wichtiger und erfolgreicher Faktor bei der Entwicklungsarbeit auf der Welt sind«.

Merkel sprach auch das Thema Menschenrechte an. Es gebe »eine Vielzahl von internationalen Plätzen, an denen die Demokratie nicht so gelebt werden kann, wie wir uns das vorstellen würden. An denen Menschen leiden.« Die Kanzlerin erwähnte ausdrücklich das Thema Zwangsarbeit in China. »Insgesamt glauben wir, dass Demokratie sich dann am besten durchsetzt, wenn wir eine regelbasierte, multilaterale Kooperation haben, zu der wir alle einladen.«

Der Umgang mit China war zentrales Thema in den Beratungen der Staats- und Regierungschefs aus den USA, Frankreich, Japan, Deutschland, Großbritannien, Italien und Japan. Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau forderte nach Angaben aus Teilnehmerkreisen ein einheitliches Vorgehen: »Es geht nicht darum, China konfrontativ entgegenzutreten«, sagte ein US-Offizieller. »Aber bis jetzt haben wir keine positive Alternative angeboten, die unsere Werte, unsere Standards und unseren Weg zeigt, Geschäfte zu machen.«

China will mit seiner 2013 angeschobenen Infrastruktur-Initiative der Neuen Seidenstraße den Handel innerhalb Asiens sowie mit Europa und Afrika ankurbeln. Mehr als 100 Länder haben im Rahmen des mehrere Billionen Dollar schweren Projekts bereits Kooperationsverträge mit der Volksrepublik für den Bau etwa von Bahnlinien, Straßen und Häfen unterzeichnet. Kritiker befürchten, dass die Regierung in Peking mit ihrer Initiative vor allem ihren Einfluss auf die Weltwirtschaft ausweiten will. 

fok/AFP/Reuters 

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G7-Randnotizen aus Cornwall

Gruppenbild mit Dame

Bei einem Fototermin erfreute die Queen die Regierungschefs mit einem Scherz. Am Strand von Carbis Bay kam es zu sportlichen Aktivitäten. Die Teilnehmer: Premierminister Boris Johnson und ein fitter Justin Trudeau.

12.06.2021, 13.31 Uhr

Britische Königin Elizabeth II. mit Teilnehmern des G7-Gipfels 

Foto: Karwai Tang / dpa

Jedes Mal, wenn die Mächtigen zusammenkommen, dann interessiert sich die Welt auch für die Randnotizen. Das ist auch im malerischen Carbis Bay in Cornwall nicht anders, dem Tagungsort des G7-Gipfels. Mit dem breiten Strand könnte der Ort hervorragend als Kulisse für eine TV-Sommerserie über die Liebschaften des britischen Landadels herhalten.

Damit wären wir auch schon fast bei der Queen, die sich in Carbis Bay gut aufgelegt zeigte. Bei einem G7-Empfang hat Königin Elizabeth II. mit einem Scherz für gute Stimmung gesorgt. Während die 95-Jährige mit den Staatenlenkern der führenden westlichen Wirtschaftsmächte für ein etwas steif wirkendes Gruppenfoto mit coronabedingt gebührendem Abstand posierte, fragte die Meisterin des Small Talks in die Runde: »Soll man jetzt so tun, als würde man sich vergnügen?«

US-Präsident Joe Biden und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron lachten, auch Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Großbritanniens Premier Boris Johnson antwortete: »Ja, auf jeden Fall. Wir haben uns vergnügt, obwohl es nicht so aussieht.«

Herzogin Kate und Jill Biden über Rolle der Kindheit

Auf ein ernstes Thema machten Herzogin Kate und First Lady Jill Biden aufmerksam. Sie hatten am Freitag gemeinsam eine Grundschule besucht, an der auch traumatisierte Kinder unterrichtet werden. Dort nahmen sie an einer Diskussion über die Rolle der frühen Jahre der Kindheit für die spätere Entwicklung teil.

Diese Jahre noch vor der Schulzeit seien es, die für die lebenslange Entwicklung wirklich wichtig seien, schrieben die Ehefrau des britischen Prinzen William und die Gattin von US-Präsident Joe Biden in einem Meinungsbeitrag von CNN. Sie beide seien der Ansicht, dass frühkindliche Betreuung und Bildung zu den bestimmenden strategischen Themen unserer Zeit zählen sollten.

»Diese Angelegenheit sollte Eltern und Nicht-Eltern gleichermaßen interessieren«, erklärten die beiden. »Wenn wir starke Volkswirtschaften und starke Gesellschaften wollen, dann müssen wir sicherstellen, dass diejenigen, die Kinder aufziehen und betreuen, die Unterstützung erhalten, die sie brauchen.«

Gipfellauf am Strand: Johnson joggt

Beim Gipfel geht es um wichtige Gesundheitsfragen wie den Kampf gegen das Coronavirus. Aber mancher Teilnehmer denkt auch an seine eigene Fitness. Der britische Premierminister Boris Johnson joggt morgens am Strand entlang. Wie das Onlineportal »Politico« berichtete, steigt der Gipfel-Gastgeber auch jeden Morgen für einige Schwimmzüge ins Meer.

In London ist der Premier oft auf dem Rad unterwegs. Dafür kann Johnson künftig das Geschenk von US-Präsident Joe Biden nutzen – der brachte ihm ein handgefertigtes »Boris Bike« mit, ein blauer Fahrradhelm samt britischer und US-Flagge inklusive. Kosten: angeblich 6000 US-Dollar. Auch der kanadische Premierminister Justin Trudeau wurde beim Morgenlauf am Strand gesichtet, in ziemlichem Tempo, wie es hieß.

Japan verspricht sichere Olympische Spiele

Das bringt uns zum nächsten Thema: den Olympischen Spielen. Japans Regierungschef Yoshihide Suga hat auf dem Gipfel seine Entschlossenheit bekräftigt, ungeachtet der Coronapandemie die Olympischen Spiele im Juli in Tokio abzuhalten. »Wir werden Vorbereitungen hinsichtlich sicherer Spiele in Tokio machen und alle Maßnahmen ergreifen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern«, sagte Suga nach Angaben eines hohen Beamten.

Angesichts des Widerstandes in der japanischen Bevölkerung gegen die Spiele hoffe die japanische Regierung, dass die Gruppe der Sieben in der Abschlusserklärung des Gipfels am Sonntag ihre Unterstützung für die Spiele ausdrücken werde, schrieb Kyodo. 

joe/dpa

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 G7-Gipfel in Großbritannien

Macron knüpft besseres Verhältnis zu London an Brexit-Regeln

Beim G7-Gipfel haben sich Frankreich und Großbritannien angenähert. Präsident Emmanuel Macron sprach von einem Neustart – unter bestimmten Bedingungen.

12.06.2021, 12.34 Uhr

Treffen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l.) und dem britischen Premier Boris Johnson samt Partnerinnen 

Foto: NEIL HALL/POOL / EPA

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron möchte einen Neustart der französisch-britischen Beziehung. Macron habe sich am Samstagmorgen während des G7-Gipfels im südenglischen Cornwall mit dem britischen Premier Boris Johnson getroffen, wie der Élysée-Palast mitteilte.

Macron sei bereit für einen »Reset«. Allerdings habe er nachdrücklich betont, dass die Briten das den Europäern gegebene Wort halten und den Rahmen des Brexit-Vertrags respektieren müssten. Das Verhältnis könne sich nur verbessern, wenn Johnson seine Zusagen einhalte. »Der Präsident hat Boris Johnson gesagt, dass es einen Neustart im bilateralen Verhältnis geben muss«, hieß es aus Delegationskreisen.

Vor einigen Wochen war der Fischerei-Streit zwischen London und Paris vor der Kanalinsel Jersey eskaliert, die zwar zur britischen Krone, aber nicht zum Vereinigten Königreich gehört. Dabei ging es um Fischereilizenzen – zuletzt hatten sich die Wogen aber wieder etwas geglättet.

Auch beim Thema Nordirland gibt es Unstimmigkeiten zwischen Großbritannien und der Europäischen Union. Die Vereinbarung dazu wurde im Zuge der Verhandlungen über den Brexit-Vertrag und die langfristigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU getroffen. Sie verleiht dem zum Königreich gehörenden Nordirland einen vorübergehenden Sonderstatus, der etwa Zollerleichterungen vorsieht.

An nordirischen Häfen sind dabei im Gegenzug Kontrollen für einige Waren vorgesehen, die aus Großbritannien geliefert werden. Dies soll eine harte Grenze zwischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland verhindern. Die britische Regierung setzt diese Kontrollen aber nur teilweise um. Die Zollerleichterungen laufen zum 11. Juli aus.

Macron habe nun in dem Gespräch mit Johnson auch betont, dass Frankreich und Großbritannien eine gemeinsame Vision und gemeinsame Interessen bei wichtigen globalen Fragen teilten. Es gebe außerdem einen gemeinsamen Ansatz bei Themen wie der Rüstungskontrolle.

Beim Gipfel in Südwestengland geht es um zentrale Themen der Coronapandemie, etwa die Impfpolitik, beispielsweise den Patentschutz für Impfstoffe. Außerdem sollen Fragen zum Verhältnis der Länder zu China geklärt werden, etwa zu Zwangsarbeit, und auch Strategien zu Chinas Wirtschaftspolitik.

Beraten werden soll auch über eigene Strategien, mit denen die Wirtschaft nach der Pandemie wieder angekurbelt werden soll. Am Sonntag geht es dann um den Klimawandel und Artenschutz. 

joe/dpa/Reuters

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ilder

Am Rande der G7: Queen mit Säbel und Nixen am Strand

 

Besprechung der Gastgeber: Auch die königliche Familie hatte ihren Auftritt beim G7-Gipfel in Cornwall und sorgte für den glamourösen Touch. Queen Elizabeth II. unterhält sich im Rahmen eines Empfangs mit Premierminister Boris Johnson und dessen Frau Carrie.

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Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel durften Small Talk mit der Queen halten.

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ایران و جهان 

Etwas lockerer lief es dann zwischen dem Ehepaar Macron, Prinz William und dessen Frau, Herzogin Catherine.

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Der kanadische Premier Justin Trudeau im Gespräch mit Prinz Charles und dessen Frau, Herzogin Camilla.

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Wo andere zum Kuchenmesser greifen, zücken die Royals den Säbel. Herzogin Catherine, Herzogin Camilla und die Queen beim Anschneiden einer Torte.

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Premierminister Boris Johnson absolvierte am Samstagmorgen vor dem offiziellen Gipfelprogramm eine Joggingrunde am Strand.

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Auf diese beiden Nixen dürfte Johnson dabei wohl nicht getroffen sein. Demonstrantinnen fordern von den G-7-Staaten mehr Einsatz für den Umweltschutz.

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Politgrößen noch recht entspannt: Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der Präsident des Europäischen Rates Charles Michel zeigen sich bei einem Treffen vor dem offiziellen Beginn des G7-Gipfels. In diesem Jahr kommen die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, den USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich und Italien im englischen Cornwall zusammen. Auch die EU ist als Institution vertreten.

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Für US-Präsident Joe Biden ist es die erste Auslandsreise nach seiner Amtseinführung, begleitet wird er von seiner Ehefrau Jill. Die First Lady besuchte gemeinsam mit Herzogin Catherine eine Vorschule – dort schauten sie unter anderem zu, wie die vier und fünf Jahre alten Kinder Kaninchen fütterten. Außerdem stand ein Vortrag über frühkindliche Erziehung auf dem Programm.

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Gut gelaunte Unterhaltung: Für die beiden Frauen ist es das erste Mal, dass sie sich treffen.

Foto: WPA Pool / Getty Images

 

In einer Diskussion mit Expertinnen sprachen die First Lady und die Herzogin darüber, wie prägend die frühe Kindheit für das Leben ist und wie dies positiv beeinflusst werden kann.

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Klassenzimmer sind für Jill Biden kein ungewöhnlicher Ort. Die Präsidentengattin ist Lehrerin und hat einen Doktortitel in Erziehungswissenschaften.

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Begrüßung im Coronamodus: Großbritanniens Premierminister Boris Johnson und Brigitte Macron, die Ehefrau von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron, beim Ellenbogen-Check.

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Werden wohl jemals wieder Hände geschüttelt? Noch entscheiden sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Carrie Johnson, die Ehefrau von Boris Johnson, jedenfalls für die hygienischere Variante.

Foto: PHIL NOBLE / REUTERS

 

Ebenso wie Kanadas Premierminister Justin Trudeau und Carrie Johnson. Auch wenn die Begrüßung hier ein wenig schwungvoller wirkt, wird doch auf Abstand geachtet.

Foto: PHIL NOBLE / AFP

 

Am Rande des G7-Gipfels gibt es auch zahlreiche Proteste. Die Cornwall Climate Youth Alliance etwa macht am Gyllyngvase Beach in Falmouth auf ihr Anliegen aufmerksam.

Foto:TOM NICHOLSON / REUTERS

 

»Niemand ist zu klein, um einen Unterschied zu machen«: Dieses Mädchen kam vermutlich mit seinen Eltern zu den Protesten.

Foto: TOM NICHOLSON / REUTERS

 

Auch die Aktivisten und Aktivistinnen von Extinction Rebellion traten zum Protest an. In Rot gekleidet schritten sie über den Sand. Sprecherin Melissa Carrington hatte zuvor gesagt, die Behauptung von G7-Staatslenkern, in Klimafragen die Führerschaft übernommen zu haben, sei eine »Farce«.

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Dieser Möwe scheint ziemlich egal zu sein, was Extinction Rebellion so treibt. Der Polizist hingegen hat den Protestmarsch ganz genau im Auge.

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Düstere Aussichten? Diese Aktivisten protestieren als schwarze Vögel verkleidet gegen die Klimapolitik der G7. Da hat womöglich auch die Möwe mal hingesehen.

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JOE BIDEN NACH BESUCH BEI DEN ROYALS

„Die Queen erinnerte mich

an meine Mutter“

Nach seinem Treffen mit Queen Elizabeth II. hat US-Präsident Joe Biden in höchsten Tönen von der britischen Königin geschwärmt. 

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Queen Welcomes Joe Biden & Jill Biden To Windsor Castle 

US-Präsident Joe Biden am Sonntag mit Queen Elizabeth II.

Foto: Chris Jackson/AP

14.06.2021 - 09:20 Uhr

Nach seinem Treffen mit Queen Elizabeth II. (95) in Windsor hat US-Präsident Joe Biden (78) in höchsten Tönen von der britischen Königin geschwärmt: „Sie hat mich an meine Mutter erinnert“, sagte er vor dem Einstieg in die Präsidentenmaschine „Air Force One“.

Besonders „ihr Aussehen und ihre Großzügigkeit“ hätten Erinnerungen an seine 2010 verstorbene Mutter wachgerufen.

Auch sei es „sehr liebenswürdig“ gewesen, dass sie Fragen über den russischen Präsidenten Wladimir Putin (68) und China-Präsident Xi Jinping (67) stellte. Er habe die Queen ins Weiße Haus eingeladen.

Zudem erzählte Biden, der Regierungssitz des US-Präsidenten würde in den Hof des Schlosses passen. Die Queen habe daraufhin gefragt, wie es sei, im Weißen Haus zu sein. Biden nannte es „hervorragend“.

Biden und Ehefrau Jill (79) waren per Hubschrauber aus London angereist, nachdem sie in den vergangenen Tagen am G7-Gipfel in der englischen Grafschaft Cornwall teilgenommen hatten.

Die Königin trug ein rosafarbenes Kleid mit Blumenmuster und passendem Hut, als sie das US-Präsidentenpaar im Hof von Schloss Windsor begrüßte. Die First Lady hatte ein hellblaues Kostüm an.

Jill Biden, Queen Elizabeth II. und Joe Biden am Sonntag

Foto: Matt Dunham/AP

Anders als bei früheren Anlässen schritt Biden die Ehrengarde allein ab – beim Besuch seines Vorgängers Donald Trump (74) war es zu einer peinlichen Szene gekommen, weil der Präsident nicht wusste, ob er rechts oder links neben der Queen laufen sollte.

Joe Biden schritt die Ehrengarde allein ab

Foto: Arthur Edwards/AP

Möglicherweise wollte man Ähnliches vermeiden – vielleicht war es der etwas wackelig wirkenden 95-jährigen Monarchin aber auch einfach zu heiß. Nachdem die Kapelle aus Soldaten mit den typischen roten Uniformen und Bärenfellmützen die US-Nationalhymne gespielt hatte, wurde das Präsidentenpaar von der Queen zum Tee gebeten.

Biden und die Queen waren sich bereits am Freitagabend bei einem Empfang in Cornwall begegnet. Seine letzte Audienz liegt beinahe 40 Jahre zurück. Der damalige Senator war 1982 zu einem Treffen der amerikanisch-britischen Parlamentariergruppe nach Großbritannien gekommen.

 

Die Queen hat in ihrer langen Regentschaft seit 1952 schon viele US-Präsidenten kommen und gehen sehen. Mit den meisten traf sie entweder in den USA oder in Großbritannien zusammen. Biden ist bereits der 13. – und der Erste, den sie ohne ihren kürzlich im Alter von 99 Jahren gestorbenen Mann Prinz Philip empfangen musste.

 

آمریکا"اتحادیه اروپا" اجلاس " G7-Gipfel و ناتو ":  دیدار مرکل و بایدن؛ مذاکرات "نورداستریم۲" آلمان اعلام کرد"  ارسال بیش از دو میلیارد دوز واکسن به کشورهای فقیر"چین: دوران حکومت اقلیتی کوچک بر سرنوشت جهان سپری شده است" باید مانع از دستیابی ایران به سلاح اتمی شویم

صدراعظم آلمان در نخستین دیدارش با رئیس‌جمهوری آمریکا در حاشیه نشست سران گروه هفت در بریتانیا از جمله در مورد پروژه مناقشه‌برانگیز "نورداستریم ۲" مذاکره کرد. او از "فضای خوب" این گفت‌وگو سخن گفت.

Entspannt in Cornwall: Angela Merkel (66, CDU) mit Joe Biden (78), der vierte US-Präsident ihrer Amtszeit. In der Mitte: Merkels außenpolitischer Berater Jan Hecker (54)

Foto: Getty Images

دیدار آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان و جو بایدن، رئیس‌جمهوری آمریکا در حاشیه نشست سران گروه هفت

آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان در حاشیه نشست سران هفت کشور صنعتی (گروه هفت) در کورن‌وال بریتانیا با جو بایدن، رئیس‌جمهوری آمریکا ملاقات و از جمله در مورد پروژه مناقشه‌برانگیز خط لوله گازی "نورداستریم ۲" گفت‌وگو کرد. این خط لوله قرار است گاز روسیه را به آلمان برساند.

صدراعظم آلمان که به‌زودی با دعوت جوبایدن به واشنگتن خواهد رفتز فضای حاکم بر این گفت‌وگو را "خوب و باز" خواند و گفت که در این نخستین ملاقاتش با جو بایدن به عنوان رئیس‌جمهوری آمریکا در مورد یک رشته موضوع‌ها تبادل نظر کرده است.

آنگلا مرکل یادآور شد که در حال حاضر مذاکره‌کنندگان آمریکایی و آلمانی در باره خط لوله گازی "نورداستریم۲" در حال بحث و گفت‌وگو هستند.

مرکل افزود گفت‌وگوها مسیر درستی را طی می‌کنند زیرا برای اوکراین بسیار مهم است که بعد از اتمام این خط لوله همچنان شریک ترانزیت گاز روسیه باقی بماند.

دیدار سران دو کشور ۱۵ ژوئیه در کاخ سفید

خط لوله "نورداستریم ۲" می‌تواند اوکراین را دور بزند و موقعیت این کشور را از هزینه‌های سودآور ترانزیت محروم و در برابر روسیه تضعیف کند.

گاز روسیه در حال حاضر از طریق خطوط لوله ترانزیت اوکراین اتحادیه اروپا را تغذیه می‌کند و اوکراین از محل ترانزیت گاز از این کشور درآمدی میلیاردی دارد.

مرکل قرار است در دیدار کاری خود با بایدن در ۱۵ ژوئیه در کاخ سفید که احتمالا آخرین دیدار او به عنوان صدراعظم آلمان خواهد بود درباره این موضوع گفت‌وگو کند.

بایدن پیش از این برای نشان دادن حسن نیت خود تحریم‌های ایالات متحده علیه شرکت‌های درگیر در پروژه ساخت خط لوله "نورداستریم۲" را لغو کرد تا به رابطه کشورش با آلمان بهبود ببخشد.

مرکل گفت، در دیدارش با بایدن در حاشیه نشست "جی ۷" در بریتانیا علاوه بر این در مورد اوضاع افغانستان و ملاقات بایدن با ولادیمیر پوتین، رئیس‌جمهور روسیه در روز چهارشنبه ۱۶ ژوئن در ژنو نیز گفت‌وگو کرده است.

واشنگتن امیدوار است این دیدار به ثبات بیش‌تری در مناسبات دو کشور بینجامد و آن را بیش از پیش قابل پیش‌بینی‌ کند.

کاخ سفید پیش از این اعلام کرده بود قرار است در این ملاقات مسائلی مانند پاندمی  کرونا، مناقشه‌های منطقه‌ای، سلاح‌های هسته‌ای و روابط دوجانبه مورد بحث و تبادل نظر قرار گیرند.

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چین: دوران حکومت اقلیتی کوچک بر سرنوشت جهان سپری شده است

سران و رهبران کشورهای جی هفت در نشست خود در جنوب بریتانیا جمهوری خلق چین را چالشی بزرگ برای جهان دانسته‌اند. پرداختن به رشد چشمگیر چین در عرصه‌های اقتصادی و نظامی و نفوذ این کشور در جهان از جمله مسائل این نشست بوده است.

    

نشست رهبران و سران کشورهای جی ۷ در همراهی با مسئولان اتحادیه اروپا

جاستین ترودو، نخست‌وزیر کانادا از دیگر رهبران کشورهای گروه هفت درخواست کرده است در برابر چالش‌های برخاسته از عملکرد چین در جهان، رویکرد مشترکی در پیش گیرند.

خبرگزاری رویترز روز یکشنبه ۱۳ ژوئن (۲۳ خرداد) با انتشار گزارشی به واکنش چین به اظهارات رهبران کشورهای گروه هفت پرداخته است.

سخنگوی سفارت چین در بریتانیا اعلام کرده است که «ایامی که تصمیمات جهانی توسط گروه کوچکی از کشورها دیکته می‌شد، مدت‌هاست که سپری شده است.»

چین گفته است گروه کوچکی از کشورها دیگر نمی‌توانند بر جهان حکم برانند و سرنوشت جهان را رقم بزنند. اظهارات سخنگوی سفارت چین در بریتانیا واکنشی به اظهارات جو بایدن و سران دیگر کشورهای جی هفت مبنی بر مقابله با نفوذ دم‌افزون چین در جهان بوده است.

چین مدعی شده است که «ما همواره بر این باور هستیم که کشورهای جهان، چه بزرگ یا کوچک، چه قوی یا ضعیف، چه فقیر یا ثروتمند، با یکدیگر برابر هستند و مسائل و امور جهان می‌بایست از طریق تعامل و مشورت همه کشورهای جهان حل و فصل شود.»

سران و رهبران کشورهای آمریکا، کانادا، بریتانیا، آلمان، ایتالیا، فرانسه و ژاپن در نشست خود به رشد چشمگیر چین در عرصه‌های نظامی و اقتصادی ظرف ۴۰ سال گذشته پرداخته‌اند.

به باور آن‌ها، کشورهای صنعتی غرب باید از طریق سرمایه‌گذاری در زیرساخت‌های اقتصادی کشورهای دیگر اقدام به رقابت با چین نموده و مانع از افزایش نفوذ این کشور در جهان گردد.

باید یادآور شد که چین برای افزایش نفوذ خود در جهان هزاران میلیارد دلار در پروژه جاده ابریشم و در زیرساخت‌های کشورهای مختلف جهان سرمایه‌گذاری کرده و از این طریق بر دامنه نفوذ خود در این کشورها افزوده است.

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تاکید رئیس جمهوری آمریکا بر تعهد دولتش نسبت به گسترش همکاری با اتحادیه اروپا و کشورهای عضو ناتو

ایران و جهان

G۷ summit in Cornwall

پرزیدنت بایدن و امانوئل مکرون، رئیس جمهوری فرانسه، در حاشیه اجلاس گروه هفت در کورنوال، بریتانیا، ٢٢ خرداد ١٤٠٠. (منبع: رویترز)

جو بایدن، رئیس جمهوری آمریکا، روز شنبه ٢٢ خرداد در دیدار با امانوئل مکرون، همتای فرانسوی‌ خود، در حاشیه اجلاس گروه هفت که به میزبانی بریتانیا در حال برگزاری است، بر تعهد دولتش به گسترش همکاری با اتحادیه اروپا و کشورهای عضو ناتو تاکید کرد.

رئیس جمهوری ایالات متحده در گفت‌وگو با پرزیدنت مکرون، ضمن بازگو کردن شعار بازگشت آمریکا به عرصه جهانی، اتحادیه اروپا و سازمان پیمان آتلانتیک شمالی موسوم به «ناتو» را نهادهای نیرومندی عنوان کرد.

آقای بایدن همچنین از همراهی و همسویی فرانسه با آمریکا قدردانی کرد.

در این دیدار، امانوئیل مکرون نیز با قدردانی از حمایت واشنگتن از اتحادیه اروپا و ناتو، خطاب به رئیس جمهوری آمریکا گفت: «می‌خواهم از صحبت‌های دیروز و امروز شما درباره ضرورت مقابله با همه‌گیری کووید-۱۹ قدردانی کنم. ما باید از این پس با تغییرات زیادی کنار بیاییم و با بحران‌های پیش رو مانند تغییرات اقلیمی مقابله کنیم. و برای موفقیت، به همکاری یکدیگر نیازمندیم.»

توقفگاه بعدی رئیس جمهوری آمریکا بروکسل، مقر اتحادیه اروپا و سازمان پیمان نظامی ناتو، است. آقای بایدن قرار است طی حضورش در پایتخت بلژیک، با رهبران و سران کشورهای عضو این دو نهاد دیدار و گفتگو کند.

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صدراعظم آلمان اعلام کرد": ارسال بیش از دو میلیارد دوز واکسن به کشورهای فقیر

صدراعظم آلمان اعلام کرد که کشورهای کم‌درآمد تا پایان ۲۰۲۲ از گروه ۷ حدود دو میلیارد و ۳۰۰ میلیون دوز واکسن کرونا دریافت می‌کنند. سازمان جهانی بهداشت و سازمان ملل انتظار کمک‌های بیشتری را دارند.

 

Kanzlerin Angela Merkel beim G7-Gipfel

 Foto: Brendan Smialowski / REUTERS

آنگلا مرکل

کشورهای عضو گروه ۷ (جی ۷) در حال برنامه‌ریزی ارسال مقادیر بیشتری واکسن برای مبارزه با پاندمی کووید۱۹ در کشورهای تنگدست و در حال رشد هستند.

به گفته آنگلا مرکل قرار است این کشورها تا پایان سال آینده میلادی از گروه ۷ دو میلیارد و ۳۰۰ میلیون دوز واکسن دریافت کنند.

صدراعظم آلمان در حاشیه نشست جی ۷ در کاربیس، واقع در جنوب غربی انگلیس گفت، گروه ۷ باید در رابطه با مسائل جهانی احساس مسئولیت کند.

گروه ۷ از آلمان، ایالات متحده، ایتالیا، بریتانیا، ژاپن، فرانسه و کانادا تشکیل شده است.

مشخص نیست که آیا دوزهای واکسن ذکرشده توسط مرکل، به عنوان کمک‌بلاعوض خواهد بود یا  بودجه آنها یا دست‌کم بخشی از آنها از صندوق واکسیناسیون بین‌المللی «کوواکس» پرداخت می‌شود.

نیاز به هشت میلیارد دوز واکسن

بوریس جانسون، نخست‌وزیر بریتانیا پیش از آغاز نشست گروه ۷ گفته بود که قرار است کشورهای عضو در رابطه با اهدای یک میلیارد دوز واکسن به توافق برسند.

نیمی از واکسن‌ها را ایالات متحده آمریکا تامین خواهد کرد. جو بایدن، رئیس جمهوری آمریکا در این مورد گفت: «وظیفه بشردوستانه ما این است که تا حد ممکن جان آدم ها را نجات دهیم.»

آنتونیو گوترش، دبیرکل سازمان ملل در واکنش به اظهارات جانسون گفته بود. یک میلیارد دوز قابل تقدیر است «اما بدیهی است که ما به بیش از این نیاز داریم.»

براساس برآورد سازمان جهانی بهداشت (WHO) برای واکسیناسیون ۸۰ درصد از جمعیت کشورهای کم‌درآمد دست‌کم هشت میلیارد دوز واکسن لازم است.

تقاضای همبستگی بیشتر

تدروس ادهانوم گبریسوس، رئیس این سازمان خواستار همبستگی بیشتر کشورهای ثروتمند با دیگر کشورها شد. او در این راستا به انتقال فناوری و تولید واکسن در کشورهای نیازمند اشاره کرد.

گبریسوس گفت: «ما در حال یک مسابقه حیاتی هستیم ، اما این مسابقه عادلانه نیست».

اوایل ژوئن یکصد تن از رهبران و چهره‌های برجسته سیاسی سابق جهان در نامه سرگشا‌ده‌ای از گروه ۷ خواستند، هزینه‌های مربوط به واکسیناسیون علیه کرونا در کشورهای فقیر جهان را بپذیرند.

در این نامه آمده است: «پشتیبانی گروه ۷ و گروه ۲۰ از اعطای واکسن‌های موجود به کشورهایی با درآمد متوسط و کم، اعانه نیست، بلکه هماهنگ و در راستای منافع راهبردی همه کشورهای عضو خواهد بود.»

گوردون براون، نخست‌وزیر سابق بریتانیا که از امضا‌ءکنندگان این نامه مشترک است، گفت، هزینه این کار ۳۰ پنس (۴۳ سنت)‌در هفته به ازای هر فرد در بریتانیاست.

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سران گروه هفت: باید مانع از دستیابی ایران به سلاح اتمی شویم

رهبران هفت کشور صنعتی در بیانیه پایانی اجلاس خود، ضمن حمایت از مذاکرات هسته‌ای در وین، تصریح کردند: «ما تلاش خواهیم کرد که ایران هرگز نتواند به سلاح اتمی دست یابد.» گفته می‌شود روند مذاکرات وین به درازا خواهد کشید.

  

در بیانیه پایانی نشست سران جی هفت ضمن حمایت از مذاکرات هسته‌ای آمده که ایران نباید به سلاح اتمی دست یابد

پس از آنکه سران هفت کشور بزرگ صنعتی در نشست خود در بریتانیا تأکید ورزیدند که باید مانع از دست‌یابی جمهوری اسلامی ایران به سلاح هسته‌ای شوند، دیپلمات‌های خارج از اتحادیه اروپا روز یکشنبه ۱۳ ژوئن (۲۳ خرداد) گفتند که مذاکرات احیای برجام به زمان بیشتری نیاز دارد.

یک روز پس از اظهارات هماهنگ‌کنندگان اتحادیه اروپا مبنی بر اینکه اختلاف‌نظرها در مورد توافق برجام کاهش یافته است، فرستاده جمهوری اسلامی ایران ششمین دور مذاکره کشورش با نمایندگان قدرت‌های جهانی را در وین آغاز کرد.

با این حال عباس عراقچی، معاون وزیر خارجه ایران و رئیس هیأت نمایندگی جمهوری اسلامی به رسانه‌های ایرانی گفت احتمال نمی‌دهد بتوان طی هفته آینده به توافقی دست یافت.

یک دیپلمات روس نیز گفته است، برای بررسی تمام جزئیات به زمان بیشتری نیاز است.

به گزارش خبرگزاری آسوشیتدپرس، جو بایدن، رئیس‌جمهوری آمریکا و دیگر رهبران کشورهای گروه هفت که به اجلاس سه روزه خود در جنوب غربی بریتانیا پایان دادند، حمایت خود را از روند مذاکرات هسته‌ای در وین اعلام کردند.

رهبران هفت کشور صنعتی در بیانیه خود تصریح کردند: «ما تلاش خواهیم کرد که ایران هرگز نتواند به سلاح اتمی دست یابد.»

این بیانیه می‌‌افزاید: «احیا و اجرای کامل (برجام) می‌تواند مسیر رفع نگرانی منطقه‌ای و امنیتی را هموار سازد.»

رهبران گروه هفت ضمن تاکید بر تعهدشان برای جلوگیری از دستیابی ایران به سلاح هسته‌ای، از مذاکرات وین برای احیای برجام حمایت کردند.

در بیانیه پایانی رهبران کشورهای بریتانیا، فرانسه، آلمان، ایتالیا، ژاپن و کانادا و همچنین نماینده اتحادیه اروپا که روز یکشنبه ۲۳ خرداد منتشر شد، از ایران خواسته شده همه اقداماتی که در راستای شفاف‌سازی و به‌موقع برای همکاری با آژانس بین‌المللی انرژی اتمی نیاز است را تضمین کند.

رهبران کشورهای گروه هفت همچنین ضمن محکوم کردن حمایت ایران از نیروهای نیابتی، از جمله تامین مالی، آموزش و گسترش فناوری موشکی و تسلیحاتی، از ایران خواستند تا تمام فعالیت‌های موشکی بالستیک و هسته‌ای مغایر با قطعنامه ۲۲۳۱ و سایر قطعنامه‌های مربوطه را متوقف کند، از اقدامات بی‌ثبات‌کننده در منطقه خودداری کرده و نقش سازنده در ایجاد ثبات و صلح منطقه‌ای داشته باشد.

رهبران گروه هفت همچنین در این بیانیه اعلام کردند که از تلاش‌ها برای شفاف‌سازی، پاسخگویی و برقراری عدالت در مورد قربانیان پرواز ۷۵۲ هواپیمای اوکراینی حمایت می‌کنند. رهبران گروه ۷ همچنین نگرانی عمیق خود را در مورد ادامه نقض حقوق بشر در ایران ابراز کردند.

موضوعاتی همچون تغییرات اقلیمی، مقابله با نفوذ چین و بررسی منشا ویروس کرونا محور اصلی بیانیه آخرین روز نشست رهبران عضو گروه هفت در کورن‌وال بریتانیا بود.

مذاکرات احیای برجام در وین روز یکشنبه نیز ادامه یافتند. آمریکا به طور مستقیم در این مذاکرات حضور ندارد.

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جو بایدن: روابط بین آمریکا و روسیه به سطح بسیار پایینی رسیده است

رئیس جمهوری آمریکا در پایان اجلاس سران گروه هفت در بریتانیا، در یک نشست خبری شرکت کرد و گفت، با همتای روس خود هم نظر است که روابط بین دو کشور به سطح بسیاری پایینی افت کرده است؛ جو بایدن همچنین از مقامات چین خواست که حقوق بشر را رعایت کنند. 

آقای بایدن در پایان سه روز اجلاس سران کشورهای عضو گروه هفت، در یک کنفرانس خبری به سوالاتی در مورد رویکرد آمریکا در برابر روسیه و چین پاسخ داد و گفت که بنا دارد به رفتارهای آنها پاسخ روشن و بی پرده بدهد.  

رئیس جمهوری آمریکا گفت: «فکر می کنم که حق با اوست (ولادیمیر پوتین)، بله روابط بین دو کشور در سطح پایینی است و تغییر این روابط به پاسخ‌ها و رفتار آتی که باید به چارچوب نرم جهانی برگردد، بستگی دارد. ما تاکنون پاسخ مثبتی در اینکه او بنای تغییر داشته باشد دریافت نکردیم.»

آقای بایدن در ادامه افزود: «من پس از حضورم در کاخ سفید به او (ولادیمیر پوتین) گفتم که در حال تحقیق درمورد نقش او در دخالت در انتخابات ما و حملات سایبری هستیم و در صورتی که مشخص شود حمله از سوی روسیه بوده، پاسخ خواهم داد. تحقیقات ما آن را ثابت کرد و ما پاسخ دادیم و در آینده هم پاسخ خواهیم داد.»

رئیس جمهوری آمریکا ادامه داد که دولتش به دنبال درگیری با روسیه نیست و امیدوار است که دیدار آتی او با آقای پوتین منجر به تغییر سطح روابط شود. او افزود چه بسا می‌توان در چارچوب دکترین استراتژیک بین دو کشور، راه حلی برای مشکلات جهانی، مانند مقابله با تغییرات اقلیمی، به دست آوریم.  

وی در پاسخ به سوالی در مورد رفتارها و اقدامات چین که در اعلامیه پایانی گروه هفت آمده، و این که بنا دارد چگونه با پکن تعامل کند گفت، مقابله با حکومت‌های خودکامه در برهه زمانی کنونی بسیار حیاتی است.   

رئیس جمهوری آمریکا گفت: «فکر کنم که جهانِ دموکراسی محور در رقابت است، نه تنها با چین بلکه با حکومتهای خودکامه در جهان. این رقابت در میزان توان جهان دموکراتیک در برابر خودکامگان جهانی برای رهبری در قرن بیست و یکم و آینده است. من به این نتیجه رسیدم که همکارانم در گروه هفت با من در این زمینه، هم عقیده اند. از این پس، تعامل با چین خیلی بی پرده خواهد بود. همانگونه که من به رئیس جمهوری چین گفته‌ام، آمریکا به دنبال درگیری نیست، و می‌توانیم در زمینه های مشترک همکاری کنیم، ولی در موارد اختلافی، خیلی صریح دیدگاهمان و پاسخمان را خواهیم داد. یکی از موارد اختلافی رفتارهای آنها در تجارت بین الملل است.»

آقای بایدن در مورد جمع بندی‌اش از اجلاس امسال سران گروه هفت به میزبانی بریتانیا گفت، نشست «فوق العاده مشاركتی و کارآمد» بود و رهبران شرکت کننده بر ضرورت کمک جهانی برای رهایی از کووید-۱۹ تاکید داشتند.  

 

گروه ۷؛ اهداف مشترک اقلیمی و سختگیری بیشتر در قبال چین

سران هفت کشور صنعتی در بیانیه پایانی اجلاس خود به اهداف اقلیمی واحدی دست یافتند. آنها بر سر یک سیاست سختگیرانه‌تر در قبال چین نیز به توافق رسیدند. گروه۷ در برابر پروژه جاده ابریشم چین، دست به ابتکارات زیرساختی خواهد زد.

نشست رهبران و سران کشورهای جی ۷ در همراهی با مسئولان اتحادیه اروپا

در بیانیه پایانی نشست سران هفت کشور صنعتی (گروه ۷) در کورنوال بریتانیا، برای نخستین بار به طور مشترک اعلام کردند که هدف آنها تأمین کامل نیازهای اقلیمی از سال ۲۰۵۰ است.

از سوی دیگر تأکید شد که اهداف توافقنامه پاریس اجرا شود؛ مبنی بر اینکه تولید گاز دی‌اکسید کربن (CO2) تا سال ۲۰۳۰ نسبت به سال ۲۰۱۰ به نصف کاهش یابد.

این اجلاس نتوانست در مورد تعیین یک تاریخ معین برای خروج از تولید انرژی از ذغال‌سنگ به توافق برسد.

آلمان علاوه بر این اعلام کرد، سهم خود برای کمک به کشورهای در حال رشد در راستای حفاظت اقلیمی را تا حداکثر سال ۲۰۲۵ از رقم کنونی چهار میلیارد یورو به شش میلیارد یورو خواهد افزود.

اجلاس سران گروه هفت در رابطه با چین به موضوع‌هایی مانند شیوه‌های تجارت غیرعادلانه، نقض شدید حقوق بشر و برخورد رهبری پکن در قبال هنگ‌کنگ پرداخت.

گروه هفت قصد دارد در رابطه با پروژه بزرگ جاده جدید ابریشم چین، دست به ابتکارات زیرساختی متقابل بزند.

گروه هفت همچنین خواستار یک تحقیق تازه سازمان جهانی بهداشت در مورد منشاء پاندمی کرونا شد.

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ملکه الیزابت کیک تولدش را به جای چاقو با شمشیر برید

Wo andere zum Kuchenmesser greifen, zücken die Royals den Säbel. Herzogin Catherine, Herzogin Camilla und die Queen beim Anschneiden einer Torte.

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ملکه الیزابت دوم در حال بریدن کیک با شمشیر در کنار کامیلا دوشس کورنوال و کیت دوشس کمبریج - ۱۱ ژوئن ۲۰۱۲

ملکه الیزابت دوم کیک تولد خود را با یک شمشیر برید. به نوشته مجله «پیپل»، هنگامی که ملکه ۹۵ ساله بریتانیا روز جمعه همراه با کیت دوشس کمبریج و کامیلا دوشس کورنوال در یک مهمانی ویژه شرکت کرد، تصمیم گرفت کیک تولد خود را به جای چاقو با شمشیر ببرد.

به گزارش فاکس نیوز، خبرگزاری رویترز روز شنبه ویدیویی را به اشتراک گذاشت که نشان می‌دهد ملکه بریتانیا با استفاده از یک «شمشیر تشریفاتی» یک کیک بزرگ سفید و سبز که با توت فرنگی تزئین شده را می‌برد.

 

بعد از این که به وی توصیه شد که شمشیر را با دو دست بلند کند، یکی از همراهان نزدیک به ملکه سعی کرد به وی بگوید که برای بریدن کیک چاقو هست.

ملکه در جواب به او با لحن شوخی گفت: «می‌دانم [چاقو] هست. این چیزی است که غیرعادی‌تر است.»

در بین خنده و تشویق حضار، کامیلا همسر پرنس چارلز و عروس ملکه الیزابت به وی کمک کرد تا کیک را با شمشیر ببرد.

به گفته «تی‌ام‌زی»، شمشیری که ملکه الیزابت برای بریدن کیک از آن استفاده کرد، سه فوت (نزدیک به یک متر) طول داشت.

روز تولد ملکه الیزابت در ۲۱ آوریل مصادف با اول اردیبهشت است، ولی در تارنمای خانواده سلطنتی آمده است که بر اساس پروتکل‌های سلطنتی، ملکه «روز تولد رسمی» خود را هر سال در شنبه دوم ماه ژوئن جشن می‌گیرد، چون «احتمال این که آب و هوا مساعد رژه موسوم به رژه رنگ ها باشد، بیشتر است.»

در این میان، سازمان دهندگان مشغول آماده سازی مراسم و جشن‌های مربوط به هفتادمین سالگرد به تخت نشستن ملکه الیزابت دوم هستند که در ماه فرویه ۲۰۲۲ برگزار خواهند شد.

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ملکه الیزابت دوم میزبان رئیس‌جمهور و بانوی اول آمریکا شد

Britain's Queen Elizabeth II stands with U.S. President Joe Biden and first lady Jill Biden at Windsor Castle, in Windsor

تصویری از دیدار جو بایدن و بانوی آول آمریکا با ملکه الیزابت دوم

جو بایدن، رئیس جمهوری آمریکا و همسرش جیل بایدن، بانوی آول آمریکا، روز یکشنبه مهمان خصوصی ملکه الیزابت دوم در قلعه ویندزر بودند. 

گارد تشریفات سلطنتی در ابتدای ورود آنها، سرودهای ملی ایالات متحده و بریتانیا را طی یک مراسم رسمی نواخت. 

آقای بایدن و بانوی اول سپس به همراه ملکه الیزابت، برای صرف چای که یکی از سنت‌های مشهور بریتانیا محسوب می‌شود،‌ وارد قلعه ویندزور شدند که بیش از ده قرن منزل خانواده سلطنتی بریتانیا بوده است. 

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جو بایدن و رجب طیب اردوغان درباره «ایران» گفتگو می‌کنند

FILE- In this Wednesday, Aug. ۲۴, ۲۰۱۶ file photo, then U. S. Vice President Joe Biden, left, listens to Turkish President…

جو بایدن، معاون رئیس جمهوری وقت ایالات متحده، و رجب طیب اردوغان، رئیس جمهوری ترکیه؛ ٣ شهریور ١٣٩٥، آنکارا، پایتخت ترکیه. منبع (آسوشیتدپرس)

آسوشیتدپرس - قرار است دوشنبه ۲۴ خرداد، جو بایدن، رئیس جمهوری آمریکا و همتای ترکیه‌ای‌ وی، رجب طیب اردوغان، در حاشیه اجلاس سازمان پیمان آتلانتیک شمالی یا «ناتو» در بروکسل، پایتخت بلژیک، با هم دیدار و گفتگو کنند.

به گفته جیک سالیوان، مشاور امنیت ملی کاخ سفید، ایران و سوریه و نقش احتمالی ترکیه در افغانستان پس از خروج نیروهای آمریکایی از آن کشور و همچنین «اختلافات چشمگیر بر سر ارزش‌ها و حقوق بشر و سایر مسائل» نیز در دیدار رهبران دو کشور به بحث گذاشته خواهد شد.

اولین دیدار بایدن و اردوغان به عنوان روسای جمهوری در حالی صورت می‌گیرد که فهرست اختلافات واشنگتن-آنکارا به عنوان دو متحد ناتو بسیار زیاد است: حمایت آمریکا از شبه نظامیان کرد در شمال سوریه، خرید سامانه پدافند هوایی اس-۴۰۰ روسیه توسط ترکیه، و به رسمیت‌شناختن کشتار و کوچ اجباری ارامنه توسط عثمانی‌ها به عنوان نسل‌کشی از سوی بایدن.

اردوغان، رئیس جمهوری اسلامگرا، به مدت ١٨ سال است به عنوان نخست‌وزیر و رئیس جمهور، مرد شماره یک سیاست ترکیه بوده است. اقتصاد نابسامان این کشور که با وقوع همه‌گیری کرونا تشدید شده است، اردوغان را وادار کرده لفاظی‌های ضدغربی خود را ملایم‌تر کند.

مروه طاهراوغلو، هماهنگ‌کننده برنامه ترکیه در موسسه «پروژه دموکراسی خاورمیانه» به آسوشیتدپرس می‌گوید: به نظر می‌رسد اردوغان «دریافته است برای جذب هر نوع سرمایه‌گذاری بین‌المللی به ترکیه، باید تصویری از روابط مثبت با ایالات متحده ارائه دهد.»

گفته می‌شود بایدن در روزهای اخیر به یکی از دستیاران خود گفته است روابط مستحکمی با اردوغان طی سال‌ها برقرار کرده است. اما این رابطه همیشه هم صمیمانه نبوده است. در سال ۲۰۱۴، جو بایدن، معاون رئیس جمهوری وقت، ترکیه را متهم کرد با اجازه دادن به عبور تروریست‌ها از مرز ترکیه به سوریه، ظهور دولت خودخوانده اسلامی موسوم به «داعش» را تسهیل کرده است؛ اگرچه بعدتر از اردوغان عذرخواهی کرد. یا در سال ٢٠٢٠، در مصاحبه‌ای با نیویورک تایمز اردوغان را «خودکامه» نامید.

پس از پیروزی جو بایدن در انتخابات ریاست جمهوری، اردوغان پس از تعللی چند روزه به وی تبریک گفت و همزمان از دونالد ترامپ به خاطر «دوستی صمیمانه‌اش» قدردانی کرد.

اولین تماس تلفنی از سوی جو بایدن در مقام رئیس جمهوری با اردوغان ٣ ماه پس از به حضورش در کاخ سفید بود و هدف از آن مطلع کردن رئیس جمهوری ترکیه از تصمیم خود مبنی بر به رسمیت شناختن نسل‌کشی ارامنه بود.

هزینه سیستم دفاعی اس-۴۰۰ برای ترکیه ۲.۵ میلیارد دلار بوده است و واشنگتن آن را تهدیدی برای امنیت ناتو می‌داند و گفته است تا زمانی که ترکیه این سیستم را کنار نگذارد، جایی در برنامه تولید جنگنده‌های اف- ۳۵ نخواهد داشت.

  MAR/DW /BILD

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